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Willi Steindl jubelnder Held beim Premieren-Wochenende

11.05.2008
Willi Steindl jubelnder Held beim Premieren-Wochenende © ADAC Formel Masters
© ADAC Formel Masters
Sehenswerte Rennen, packende Duelle und starke Junioren: In der Motorsport Arena Oschersleben erlebte das ADAC Formel Masters eine gelungene Premiere. Umjubelter Held des Wochenendes: Willi Steindl aus Kirchberg bei Kitzbühel. Der erst 15 Jahre alte "Blitz vom Kitz" feierte einen Doppelsieg. Nach seinem ersten Erfolg am Samstag ließ er bei seinem Triumph am Pfingstsonntag seinen Landsmann Klaus Bachler (17, Neuhauser Racing) und Markus Pommer (17, Erlenbach / Abt Sportsline) hinter sich. Dieses Trio liegt auch im Gesamtklassement in Führung. "Ein unglaublicher Auftakt in meine erste Saison im Autorennsport", schwärmte Kartaufsteiger Steindl, der unter der Bewerbung des ADAC Berlin-Brandenburg beim Team Mücke Motorsport fährt. Von der Pole-Position gestartet behauptete er seine Führung durch die kniffelige, im rechten Winkel abknickende erste Kurve des 3,7 Kilometer langen Kurses und setzte sich leicht von den Verfolgern ab. "Nach ein paar Runden hatte Klaus sich aber wieder an mein Heck gehängt und ich musste noch mal pushen." Nach 13 Rennrunden trennten 0,634 Sekunden die beiden Spitzenpiloten. Zu Beginn konnte Markus Pommer dem Duo aus Österreich noch folgen, musste dann aber abreißen lassen. Mit Platz drei wiederholte er seinen Erfolg vom Vortag und durfte erneut die Sektdusche auf dem Podium genießen. "Zweimal Dritter ist eine gute Ausbeute, auch wenn ich insgeheim auf einen Sieg gehofft hatte. Aber in zwei Wochen geht’s ja schon wieder weiter.Vielleicht klappt es dann", so Pommer.
Willi Steindl jubelnder Held beim Premieren-Wochenende © ADAC Formel Masters
© ADAC Formel Masters
Willi Steindl jubelnder Held beim Premieren-Wochenende © ADAC Formel Masters
© ADAC Formel Masters
Wie schon am Vortag zeigte die einzige Dame im Feld eine starke kämpferische Leistung: Im ersten Durchgang von Platz neun auf sechs verbessert, schaffte Emma Kimiläinen (18, Finnland / Van Amersfoort Racing) im Sonntagsrennen sogar den Durchmarsch vom zwölften Startplatz auf Rang vier. Eine erfolgreiche Aufholjagd lieferte auch der Vortageszweite Philip Wulbusch (19, Neuenhagen bei Berlin / Mücke Motorsport) ab. "Ich hatte den Start leider total verschlafen und musste mich durchs Feld wieder nach vorn wühlen. Platz fünf ist daher okay", bilanzierte der Fachabiturient. Die ersten Punkte verbuchte auch Daniel Abt (15, Kempten / Abt Sportsline). Nach einem Dreher beim ersten Rennen nur 17. belegte der Sohn von DTM-Teamchef Hans-Jürgen Abt am Sonntag Platz sieben hinter Nico Marvin Monien (18, Römerstein / URD Rennsport) und Richard Cvörnjek (18, Österreich / Neuhauser Racing). Zur zweiten Veranstaltung des ADAC Formel Masters beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (22.-24. Mai) reist Doppelsieger Willi Steindl als Tabellenführer an. Zweimal 20 Punkte plus drei Extrazähler für eine Pole-Position summieren sich zu 43 Zählern. Es folgen Klaus Bachler (25 + 3), Pommer (24) und Wulbusch (23).
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