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Vorhang auf zur zweiten Saison des ADAC GT Masters
05.05.2008 |
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Nach dem viel beachteten Premierenjahr startet das ADAC GT Masters 2008 in seine zweite Saison. Das erste Kräftemessen des Jahres tragen die optisch wie akustisch gleichermaßen betörenden Sportwagen am Pfingstwochenende (9.-11. Mai) in der Motorsport Arena Oschersleben aus. Das ADAC GT Masters ist auch 2008 die Rennserie mit den großen Namen. Aston Martin, Corvette, Ferrari, Ford GT, Lamborghini und Porsche – so heißen die Traumwagen. Nicht weniger klangvoll liest sich die Starterliste der über 20 Teams: Hier treffen ehemalige Formel-1-Piloten wie Gianni Morbidelli (Italien, Reiter Engineering / Lamborghini) auf Ex-DTM-Haudegen wie Frank Stippler (Bad Münstereifel, Heico Motorsport / Porsche), Jeroen Bleekemolen (Niederlande, Mühlner Motorsport / Porsche) und Harald Becker (Emmendingen, Argo Racing / Lamborghini) sowie Motorsport-begeisterte Amateure und Prominente.
Unter die VIP-Kategorie fallen beispielsweise Bob-Legende Christoph Langen (Unterhaching) und Vierschanzen-König Sven Hannawald (Hinterzarten). Damit erlebt Oschersleben eine echte Premiere: Denn erstmals treten zwei Olympiasieger in einer hochkarätigen Motorsportkategorie als Fahrergespann an. Langen und Hannawald starten im weißen Porsche des Teams Buchbinder by emotional engineering. Langen kennt den Zuffenhausener Sportwagen aus Einsätzen im Porsche Carrera Cup, während Hannawald erste Rennerfahrungen im SEAT Leon Supercopa gesammelt hat. Vom Porsche schwärmte er nach ersten Testfahrten: "Das ist das geilste Auto, das ich jemals gefahren bin." |
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Eine weitere bekannte Persönlichkeit im ADAC GT Masters ist Fürst Albert von Thurn und Taxis. 2007 wurde der Regensburger Adlige Vizemeister. 2008 teilt er sich den Lamborghini mit der Startnummer "1" des Teams Reiter Engineering mit dem erst 20 Jahre alten Überraschungs-Champion Christopher Haase (Mainleus). Die beiden punktbesten Fahrer des Vorjahres vereint in einem Cockpit – das weckt Erwartungen. "Natürlich wollen wir unserer Favoritenrolle gerecht werden", so der mitten im Prüfungsstress steckende Student von Thurn und Taxis. "Aber wir wissen, dass die Konkurrenz im Winter alles andere als untätig war. Beim GT3-EM-Lauf in Silverstone, wo einige Teams aus dem GT Masters mitgemischt haben, hat sich gezeigt, wie stark unsere Gegner sind."
Besonders erfolgreich in Silverstone waren die Ford GT des Schweizer Matech Teams, die die beiden auf der Insel ausgetragenen Läufe gewannen und daher auch beim Masters-Auftakt in Oschersleben ein gewichtiges Wörtchen um den Sieg mitreden sollten. Einer der ultraflachen US-Sportwagen ist in der Motorsport Arena von der deutschen Fahrerpaarung Marc Hennerici und Kenneth Heyer besetzt. Der 25 Jahre alte Hennerici aus Mayen am Nürburgring ist Masters-Neuling – allerdings einer mit guten Zeugnissen: Hennerici stammt aus dem ADAC-Formel-Nachwuchsprogramm, war 2005 Weltmeister der Privatfahrerwertung in der Tourenwagen-WM und fuhr danach erfolgreich in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft. Sein drei Jahre älterer Partner Kenneth Heyer (Wegberg) trat bereits im Vorjahr im ADAC GT Masters an. Dass der Sohn des Tourenwagen-Asses Hans Heyer gut in Form ist, zeigte er beim FIA-GT-Wochenende in Silverstone, wo er einen Klassensieg errang.
Einen starken Eindruck hinterließen in Silverstone aber auch die frisch im ADAC GT Masters eingeschriebenen Aston Martin des französischen Teams Hexis Racing. Für Spannung ist also gesorgt in Oschersleben. Wie im Vorjahr müssen sich die Fahrerpaarungen, die im Regelfall aus einem Profi und einem Amateur bestehen, die Cockpitarbeit im ADAC GT Masters teilen. Und das gilt nicht nur für die beiden je einstündigen Rennen. Schon im Qualifying am Samstag muss jeder Fahrer um die Startplätze kämpfen. Wobei der niedriger eingestufte Pilot eines Teams die Position für das erste Rennen und sein Mitstreiter dann für den zweiten Durchgang einfahren muss. Dass das Qualifying in Oschersleben eine besonders wichtige Rolle spielt, weiß auch Olympiasieger Christoph Langen: "Die 3,7 Kilometer lange Strecke mit ihren vielen Kurven bietet nicht allzu viele Überholmöglichkeiten, daher ist eine gute Startposition die halbe Miete." |
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