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Jagd in der Eifel auf den Formelblitz aus Kitz”

20.05.2008
Jagd in der Eifel auf den Formelblitz aus Kitz” © ADAC Formel Masters
© ADAC Formel Masters
Nach der Weltpremiere des ADAC Formel Masters in Oschersleben steht bereits ein weiteres Saisonhighlight für die jungen Piloten auf dem Programm: Die neue Nachwuchsserie bestreitet im Rahmen des ADAC 24h-Rennens am 24. Mai seine Läufe zwei und drei auf dem Nürburgring. Auf das internationale Feld mit Fahrern aus acht Nationen, die einheitlich mit dem über 200 km/h schnellen Formel ADAC powered by Volkswagen antreten, wartet in der Eifel eine prächtige Kulisse mit vollen Rängen. Dort wird zur großen Jagd auf Willi Steindl (Mücke Motorsport) geblasen. Der erst 15 Jahre alte gebürtige Kitzbühler gewann überraschend beide Rennen beim Saisonauftakt und steht als Gesamt-Führender am Start. Rot-weiß-rot gegen schwarz-rot-gold lautet das Motto auf dem Nürburgring. In der "Formel ADAC" sieht alles nach einem deutsch-österreichischen Länderkampf aus. Hinter Willi, dem "Formelblitz aus Kitz", liegt mit Klaus Bachler (16, Neuhauser Racing) ein weiterer Österreicher auf Platz zwei. Sein Rückstand beträgt bereits 15 Punkte. Danach folgen in Schlagdistanz die beiden deutschen Talente Markus Pommer (17, Erlenbach / Abt Sportsline) und Philip Wulbusch (19, Neuenhagen / Mücke Motorsport). Vor allem Pommer, der in Oschersleben zweimal Dritter geworden war, hat sich viel vorgenommen: "Am Ring will ich nur eines: gewinnen."
Jagd in der Eifel auf den Formelblitz aus Kitz” © ADAC Formel Masters
© ADAC Formel Masters
Jagd in der Eifel auf den Formelblitz aus Kitz” © ADAC Formel Masters
© ADAC Formel Masters
Das dominierende Quartett an der Spitze könnte jedoch sehr bald zum schlagkräftigen Quintett werden. Denn Emma Kimiläinen erkämpfte in Oschersleben mit beeindruckenden Überholmanövern die Plätze vier und sechs. Am Nürburgring ist die 18 Jahre alte und äußerst flotte Finnin nicht mehr Einzelkämpferin beim Team Van Amersfoort Racing: Kevin Magnussen, der 15 Jahre alte Sohn des ehemaligen dänischen Formel-1-Stars Jan Magnussen, gibt sein Masters-Debüt. Nicht gerade berauschend verlief dagegen das Debüt der beiden Rennfahrersöhne Daniel Abt (15, Kempten/Abt Sportsline) und Ferdinand Stuck (16, Österreich / Team rhino`s Leipert). Während Abt im zweiten Lauf nach harten Kampf wenigstens noch drei Punkte ergattern konnte, ging Stuck jun. nach viel Pech völlig leer aus. Ferdinand etwas sarkastisch: "In der Eifel kann es für mich nur besser werden." Mit dem ADAC Formel Masters erhalten Aufsteiger aus dem Kartsport und Talente eine neue Möglichkeit, erste Rundstrecken-Erfahrungen zu sammeln. Youngster ab dem 15. Lebensjahr sollen in der neuen Serie in die Fußstapfen von Formel-1-Fahrern wie Timo Glock, Nico Rosberg, Ralf Schumacher, Adrian Sutil und Sebastian Vettel steigen, die in Nachwuchsformeln des größten europäischen Automobilclubs ihre Karrieren begonnen haben. Das ADAC Formel Masters mit dem komplett neu entwickelten Einheitsauto, dem 145 PS starken Formel ADAC powered by Volkswagen, dient mit seinem Dallara-Chassis als Basis für eine fundierte Ausbildung. Das Preisgeld beträgt 100 000 Euro.
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