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Christopher Haase: Ich freue mich auf mein Heimspiel © ADAC GT Masters
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Christopher Haase: Ich freue mich auf mein Heimspiel © ADAC GT Masters
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Christopher Haase: Ich freue mich auf mein Heimspiel
19.06.2008
Christopher Haase (20, Kirchleus) tritt in dieser Saison als Titelverteidiger im ADAC GT Masters an. Der Franke aus der Nähe von Kulmbach teilt sich den Flatex-Lamborghini des Teams Reiter Engineering mit Albert von Thurn und Taxis (24, Regensburg) und freut sich bereits auf das am Norisring ausgetragene dritte Rennwochenende der Serie. Mit aktuell 18 Punkten liegt das Nachwuchstalent punktgleich mit weiteren Fahrern auf dem zweiten Tabellenplatz.

Sie sind Zweiter der Tabelle und der Aufwärtstrend ist unübersehbar. Was haben Sie sich für das Rennen in Nürnberg vorgenommen?
Haase: Zuletzt am Nürburgring haben Albert und ich als Dritte zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Podium gestanden. Bevor wir eine Prognose für den Norisring wagen können, müssen wir erst einmal das Training auf einem so speziellen Stadtkurs abwarten. Klar ist: Wir wollen um die Meisterschaft fahren, und ein Sieg wäre auch wieder ganz schön.

Verspüren Sie schon ein wenig Lampenfieber?
Haase: Lampenfieber nein, aber ich spüre jede Menge Vorfreude. Denn es ist natürlich toll, auf einer so berühmten und traditionsreichen Strecke zu fahren, wo das ADAC GT Masters zum ersten Mal gastiert. Außerdem haben wir dort gleich ein mehrfaches Heimspiel: Ich stamme aus Kirchleus, was rund 130 Kilometer von Nürnberg entfernt liegt. Mein Teamkollege Albert aus Regensburg hat auch keine sehr weite Anreise. Und unser Sponsor Flatex ist in Kulmbach ansässig.

Am Norisring gelten ganz besondere Gesetze. Kennen Sie die Besonderheiten dieser Strecke?
Haase: Natürlich ist der Kurs etwas ganz Besonderes. Lange Geraden, extreme Bremsmanöver vor den engen Kurven, der teils wellige Asphalt öffentlicher Straßen, die eng an der Strecke stehenden Leitplanken – genau das finde ich sehr reizvoll. Wir werden jedoch wohl nur sehr kurze Trainingszeiten haben, um die Besonderheiten kennenzulernen. Wie sehr ich Stadtkurse mag, habe ich erlebt, als ich mein erstes GT-Rennen mit einem Lamborghini in Bukarest gefahren bin. Ich bin allerdings noch nie ein Rennen am Norisring gefahren. Die Atmosphäre kenne ich trotzdem, denn ich habe sie früher schon als DTM-Zuschauer sehr genossen.

Der Auftritt des ADAC GT Masters gemeinsam beim DTM-Wochenende – was bedeutet Ihnen das?
Haase: Die Strecke bietet ein absolut reizvolles Umfeld, und eine Serie wie die DTM ist natürlich perfekt für diese Veranstaltung. Ich glaube, das ist das Beste, was die Zuschauer, aber auch wir selbst erleben können. Wegen der Attraktivität dieses Angebots kommen sicher auch in diesem Jahr wieder weit über 100.000 Fans an die Strecke, die sich gleich mehrfach auf Spitzensport freuen dürfen. Keine Serie konkurriert mit der anderen, es ist einfach eine perfekte Ergänzung.
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