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Endspurt im Vorbereitungsmarathon zum Dressurfestival - Professionelle Hektik beim Orga-Team
21.03.2008 |
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Lingen (Ems) – Die Vorbereitungen für das Internationale Dressurfestival Lingen 2008, das von 30.5. bis zum 01.06.08 auf dem Festivalgelände an den Emslandhallen stattfinden wird, gehen in die „heiße Phase“.
Wie immer sieht alles perfekt aus: Das Viereck, die Tribünen für die Besucher, die Zeltstadt, die Quartiere für die Pferde und ihre Betreuer/Pfleger. Hinter den Kulissen ist dazu ein gewaltiger Aufwand nötig, ohne dass Teilnehmer und Gäste etwas davon mitbekommen.
Teamarbeit
„Und das soll auch so sein“, meint Veranstalter Heinrich Kampmann. Er ist mit seinen Mitarbeitern rund ein Jahr damit beschäftigt, das Internationale Dressurfestival in Lingen vorzubereiten. „Es ist jedes Jahr wieder eine Riesenaufgabe, weil wir die gesamte Infrastruktur bieten müssen.“
Die Verwandlung des Geländes ist die eine Herausforderung –die Organisation des gesamten Programms die zweite: Die Prüfungen müssen maßgeschneidert sein; TV-Übertragungen sind zu koordinieren, das Rahmenprogramm ist zu entwickeln und ganz wichtig: Sponsoren sind zu finden und zu begeistern. Rund zwei Monate vor dem Event beginnt dann die heiße Phase: Eintrittskarten drucken, Plakate aufhängen, Flyer verteilen.
Von höchster Bedeutung ist dem Organisator Heinrich Kampmann die optimale Unterbringung der Pferde. „Mit deren Aufstallung in den Emslandhallen sind wir anderen Veranstaltungen an Sicherheit und Komfort weit voraus.“ 150 Boxen stehen den Dressurpferden aus 12 Nationen zur Verfügung.
Konzentration und Präzision
In den letzten Wochen vor dem Festival sind 90 Helfer im Einsatz. Das Gelände, das sie präparieren müssen, umfasst 20.000 Quadratmeter. Hier sind 8.400 Meter Kabel zu verlegen, 300 Meter Bande aufzubauen – 1.100 überdachte Tribünen-Sitzplätze zu montieren, 730 Logenplätze zu gestalten.
Rund zehn Tage vor der Veranstaltung beginnt der Aufbau des Platzes, und zwar nach olympischen Vorgaben. Elastizität, Feuchtigkeit und die Beschaffenheit des Bodens müssen optimal aufeinander abgestimmt sein. Rund 40.000 m² Spezial-Reitboden-Matten mit einem Gewicht von 112 Tonnen sind zu verlegen. Die beiden Vierecke werden mit einem Spezial-Sand aufgefüllt –9 Zentimeter dick, insgesamt 620 Tonnen. Allein die Koordination der Sattelzüge, die diese gewaltigen Mengen anliefern, ist eine logistische Herausforderung.
Wenn das Turnier beginnt, steht ein Heer von freiwilligen Helfern bereit. Ein eingespieltes Team, das Sportlern und Besuchern ein Highlight der Extraklasse garantiert - ein glanzvolles Dressurfestival auf internationalem Niveau!
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