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Ruhepause zur Round Britain Halbzeit

26.06.2008
Ruhepause zur Round Britain Halbzeit © Round Britain 2008, Transfer Leg
© Round Britain 2008, Transfer Leg
Nach drei heftigen Etappen gingen die Teams des Round Britain Rennens 2008 am 25.06.08 in ihre wohlverdiente Halbzeitpause. Die Boote wurden entweder per LKW über den Landweg von Oban nach Inverness transportiert oder sie nahmen den Weg über den Caledonian Canal und genossen die rund 100 Meilen lange landschaftlich reizvolle Strecke quer durch Schottland. Nach einer kurzen Rechenpause stehen nun auch die Platzierungen nach der ersten Hälfte des acht Etappen umfassenden Powerboat Marathons fest. Einige Teams mussten Strafzeiten in Kauf nehmen, da sie auf ihrem Weg entlang der Westküste Großbritanniens die eine oder andere Regelwidrigkeit begangen hatten.
Ruhepause zur Round Britain Halbzeit © Round Britain 2008, Transfer Leg
© Round Britain 2008, Transfer Leg
Ruhepause zur Round Britain Halbzeit © Round Britain 2008, Transfer Leg
© Round Britain 2008, Transfer Leg
Ein kleines norwegisches RiB steht nun nach der Auswertung als Führender im Gesamtklassement fest. Die Norweger Pat und Henrick Sollie, zusammen mit dem Briten James Sydenham, benötigten in ihrer „Lionhead“ gerade mal 8std50min46sek für die bisherigen drei gefahrenen Etappen des Round Britain Rennens. Rund 506 Meilen legte das Team dabei vom Startpunkt Portsmouth zum Etappenziel Oban zurück. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 60mph brachte der „Lionhead“ einen gut 10minütigen Vorsprung vor der zweitplatzierten „Blue FPT“. Die griechische Crew der „Blue FPT“ wird allerdings von hinten von einem weiteren norwegischen Team, der „Gutta Boyz“, bedrängt. Vater und Sohn Ivar und Nick Tollefsen liegen mit 9std2min3sek auf einem sicheren dritten Platz. Im Gegensatz dazu liegt der Österreicher Hannes Bohinc, mit seiner „Wettpunkt.com“ einer der Favoriten, auf dem 33. Platz des Gesamtklassements. Zwar gewann Bohinc die beiden letzten Etappen dominant, doch ein technischer Defekt auf der ersten Etappe von Portsmouth nach Plymouth kostete den österreichischen P1 Champion viel Zeit. Auch wenn er nun die folgenden vier Etappen erfolgreich meistert, er wird auf ein Problem bei den Führenden hoffen müssen um wieder ganz nach vorne zu kommen.
Ruhepause zur Round Britain Halbzeit © Round Britain 2008, Transfer Leg
© Round Britain 2008, Transfer Leg
Ruhepause zur Round Britain Halbzeit © Round Britain 2008, Transfer Leg
© Round Britain 2008, Transfer Leg
Doch nicht nur an der Spitze ist viel los, sondern auch in den einzelnen Klassen liefern sich die Teams heiße Kämpfe. So hetzt die „The Bandit“ in der Klasse RB2 hinter Klassenprimus „Silverline“ her. Barry Deacon, Graeme Young und Carl Hemp, allesamt Inhaber von Mietwagenfirmen aus Watford, jagen nicht nur ihrer Midlife Crisis hinterher sondern auch der „Buzzi Bullet Silverline“ der P1 Profis Drew Langdon, Jan Falkowski und Miles Jennings. Mit 11std11min44sek. liegt die „The Bandit“ auf dem sechzehnten Platz, nur vier Plätze hinter der „Silverline“. Auch wenn die „Silverline“ deutlich mehr Leistung hat, ein Problem mit den Antrieben warf das Team zurück. Drew Langdon, Jan Falkowski und Miles Jennings werden in Inverness ihre Probleme in den Griff bekommen müssen, denn ein weiterer Ausfall würde die „The Bandit“ sicherlich noch weiter nach vorne spülen und die „Silverline“ wäre ihre Klassenführung los. Heiß umkämpft ist auch die Klasse MC2. Hier starten Tom und Charlie Williams-Hawkes, die Söhne von „Wettpunkt.com“ Navigator Ed Williams-Hawkes, mit einem der kleinsten Boote im Feld. Die einmotorige „TFO“ ist die ehemalige „Laura Lucy“ der Gräfin von Arran. Die beiden Brüder haben das Boot für weniger als das Startgeld gekauft. Als jüngste Teilnehmer des Rennens liegen sie mit der „TFO“ auf einem tollen 25. Platz. Mit einer Zeit von 12std43min43sek. liegen die beiden Williams-Hawkes Brüder sogar noch vor der „Gee“, die in der historischen Klasse HC1 startet. Beide Boote waren bereits 1984 Teilnehmer des Round Britain Rennens.
Ruhepause zur Round Britain Halbzeit © Round Britain 2008, Transfer Leg
© Round Britain 2008, Transfer Leg
Ruhepause zur Round Britain Halbzeit © Round Britain 2008, Transfer Leg
© Round Britain 2008, Transfer Leg
Die zwei Tage Pause in Inverness ermöglichen es auch einigen Teams, wieder Anschluß zu finden. Einige Teams bekamen unterwegs unterschiedliche Probleme und mussten aufgeben. Nach der Pause dürften die meisten Probleme wieder beseitigt sein und die Teams können sich dem Renntroß für den Weg nach Süden wieder anschließen. Darunter ist auch das Top Gear mit der „Garmin“, die bereits auf der ersten Etappe ausfielen. Auch der Veteran Richard Griffith, der bereits an beiden vorangegangenen Round Britain Rennen 1969 und 1984 teilgenommen hat, stößt mit seiner „Round Britain Challenger“ wieder zum Hauptfeld. Die „Xanthus“ von Zahnarzt John Skuse ist ebenfalls auf dem Weg zum Start der zweiten Hälfte. Das Rennen aufgegeben hat die „Red FPT“. Die Schäden an dem Boot ließen sich nicht mehr ohne weiteres reparieren.
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