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Raue Bedingungen im Firth of Forth
28.06.2008 |
© Round Britain 2008, Chris Davis |
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| Mit einigen unerwarteten Ausfallopfern wurde auch das Gesamtklassement gehörig durcheinnandergewirbelt. So hatte die im Gesamtklassement führende norwegische „Lionhead“ von Pal Sollie viel Pech. Knapp zehn Meilen nach dem Start bekam das Goldfish RiB mit den Max Dieselmaschinen Probleme und die Antriebe machten schlapp. Auch wenn der Bordmechaniker das ganze wieder in den Griff bekam, so verlor die „Lionhead“ schließlich dohc eine ganze Stunde und fiel im Gesamtklassement weit zurück. „Es war sehr enttäuschend,“ meinte der britische Navigator der „Lionhead“ James Sydenham. „Anstelle elf Minuten Führung haben wir nun 60 Minuten Rückstand. Doch auf den verbleibenden 500 Meilen kann noch viel passieren und wir werden unser bestes geben wieder heranzukommen.“ Von dem Schaden der „Lionhead“ profitierte dann die „Blue FPT“. Die Griechen Vassilis Pateras, Panos Tsikopoulos und der britische Navigator Dag Pike konnten die Gesamtführung übernehmen. |
© Round Britain 2008, Chris Davis |
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© Round Britain 2008, Chris Davis |
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| Den Sieg bei der sechsten Etappe des Round Britain Rennens holte sich schon fast gewohnheitsmäßig die „Wettpunkt.com“. Hannes Bohinc, Max Holzfeind und Navigator Ed Williams-Hawkes legten bei besten Rennbedingungen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 88mph über die 115 Seemeilen auf den Kurs und erreichten Newcastle in einer Zeit von 1std29min32sek vor den Konkurrenten. Die „Wettpunkt.com“ machte damit erneut einen Riesensprung im Klassement nach vorne. Allerdings litt das Team ein paar Meilen unter der Leckage an einem der Dieseltanks. „Es war nicht wirklich ein Spaß,“ meinte Navigator Ass Williams-Hawkes. „Durch das Leck hatten wir den ganzen Boden mit Treibstoff bedeckt und es machte es schwierig, sich auf den Füßen zu halten. Aber die Etappe mit rund zehn Meilen vor den Anderen zu beenden entschädigt für die Probleme.“ Den zweiten Platz belegte Andy Macateer mit seiner „Venturer“, ebenfalls ein Buzzi RiB. Er kam mit neun Minuten Abstand hinter der „Wettpunkt.com“ über die Ziellinie und bleibt damit an der Spitze der RB1 Klasse. Mit weiteren vier Minuten Rückstand kam dann die „Blue FPT“ in Newcastle an. Im Gesamtklassement reichte die Zeit aus, um die Führung im Round Britain Race zu übernehmen. Ein erstklassiges Ergebnis für die griechische Crew der „Blue FPT“ und Motorenlieferant Fiat Powertrain Technologies. |
© Round Britain 2008, Chris Davis |
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© Round Britain 2008, Chris Davis |
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Auch wenn auf dem größten Teil des Kurses moderate Bedingungen herrschten, so waren die ersten Meilen im Firth of Forth jedoch ziemlich hart. Zu hart für einige Teams die mit größeren Schäden zurück nach Edinburgh mussten. Das Team der „The Bandit“, mit der Crew von Taxiunternehmern aus Watford, verschwand im Spray der vorausfahrenden und steckte dann den Bug in eine Welle. Durch den Aufprall erlitt die „The Bandit“ einiges an Schäden und musste umkehren. Ebenfalls zur Umkehr gezwungen war das Goldfisch RiB „Gutta Boyz“ von dem norwegischen Vater und Sohn Team Nick und Ivar Tollefsen. Für das Duo, das die dritte Etappe nach Bangor gewonnen hatte und sich gut im Klassement platzieren konnte, ein herber Rückschlag. Nach wie vor der Held des Events ist die „Gee“. Das 42 Jahre alte, voll restaurierte Rennboot nahm schon 1969 an der dem ersten Round Britain Rennen teil. Damals fiel sie allerdings in Inverness aus. Nun sieht es so aus, als wenn das Alter sie fit gemacht hätte. Auch wenn sie gezwungen war, die Etappen langsam anzugehen weil sich Crew Mitglied Mike Clark seinen Rücken überanstrengt hatte, so kam die „Gee“ dennoch als 30ste in Newcastle über die Ziellinie und behielt so ihren zweiten Platz in der Klasse.
Das Rennen geht nun am Sonntag, dem 29.06.08, mit der siebten Etappe in Richtung Lowestoft weiter, bevor am Montag, dem 30.06.08, dann das große Finale in Portsmouth stattfindet. |
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