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Fantastische „Fantastic 1“

13.07.2008
Fantastische „Fantastic 1“ © Powerboat P1
© Powerboat P1
Auch das Sprint Rennen zum Tunesian Grand Prix erwies sich als echter Härtetest für das Durchhaltevermögen der Piloten und Boote in der Evolution Kategorie. In einem zermürbenden Rennen erwiesen sich die „Fantastic 1“, die „Italcraft“ und die „Kiton Outerlimits“ als die Überlebenden auf den Top-Drei Positionen. Die ersten Runden des Rennens boten die bislang engsten Positionskämpfe in dieser Saison. Die „Fantastic 1“, die Sieger des Endurance Rennens „GFN Gibellato“, die „Kiton Outerlimits“ und die amtierenden Champions in der „Fountain Worldwide 1st4boats.com“ lieferten sich einen heißen Kampf um die Plätze. Doch schon am Ende der ersten Runde mussten James Sheppard und Craig Wilson in der „Fountain Worldwide 1st4boats.com“ die Flügel strecken und wurden mit einer gebrochenen Lenkung immer langsamer. Die „GFN Gibellato“ übernahm unterdessen die Führung und baute sich einen dominanten Vorsprung aus.
In der Endphase des Rennens mussten schließlich auch Giancarlo Cangiano, Joe Sgro und Gastnavigatorin Abla Lassoued in der „Kiton Outerlimits“ mit Maschinenproblemen deutlich kürzer treten und als dann schließlich auch die „GFN Gibellato“ zu einem Stopp mit Maschinenproblemen gezwungen war, sahen sich P1 Neuling Matteo Nicolini und Luca Formelli Fendi mit der Cigarette „Fantastic 1“ in Front und fuhren zu ihrem ersten Sieg in der Powerboat P1 Weltmeisterschaft. „Wir hatten keinerlei Probleme,“ meinte Driver Luca Formelli Fendi. „Es ist fantatisch den ersten Sieg zu holen. Obwohl wir ein neues Team sind und ein neues Boot haben, wir kennen unsere Leistungsfähigkeit aus den ersten paar Rennen und wussten, das es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir einen Sieg holen würden. Aber es liegt nahe, dass wir beim Sprint Rennen auch etwas Glück hatten, da sehr viele Teams ausgefielen. Aber Glück gehört manchmal auch dazu. Es war fantastisch, Matteo im Cockpit zu haben. Lino hat mir da eine großartigen Teamkollegen mitgegeben.“
Für Marco Pennesi und Giampaolo Montavoci war die einzige Freude, dass viele Teams bei dem zermürbenden Rennen ausfielen und sie so mit der „GFN Gibellato“ noch einen dritten Platz holen konnten. Auf einem vierten Platz landeten Siegfried Greve und Gino Passchier mit der „Cranefields Wine“. Für das deutsch/belgische Team zumindest eine kleine Belohnung nach dem Ausfall beim Endurance Rennen. Das Schlusslicht im Sprint Rennen machte Max Ferrari in seiner „Pignolo 53“. Den Gesamtsieg beim Tunesian Grand Prix holte sich die „GFN Gibellato“ vor der „Fantastic 1“ und der „Pignolo 53“. Dahinter sortierten sich die „Kiton Outerlimits“, die „Italcraft“ noch vor der „Fountain Worldwide“ und der „Cranefields Wine“ ein.
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