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Erster Sieg für die GFN Gibellato
12.07.2008 |
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| Marco Pennesi und Giampaolo Montavoci in der “GFN Gibellato”, dem einzigen Dieselboot im Evolution Feld, blieben ihrer bisherigen eindrucksvollen Form treu und holten in einem dramatischen, von Zwischenfällen geprägten Endurance Rennen ihren ersten Sieg. Das italienische Team mit den Seatek Dieseln ließen die „Kiton Outerlimits“ und die „Fountain Worldwide 1st4boats.com“ förmlich stehen und verwies sie auf die verbleibenden Podiumsplätze. |
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| Bei Temperaturen von über 40° Celsius an Land und sicherlich weit über 50° Celsius in den geschlossenen Sicherheitscockpits der Evolution Boote, entwickelte sich im Anfangsstadium des Rennens ein ebenso heißer Kampf zwischen vier Booten. Mit einer außergewöhnlichen schnellen Freigabe des Starts hatten die Rennoffiziellen die meisten Teams überrascht. Für Richard Carr und Mark Pascoe aber offenbar genau richtig, denn sie gingen mit der „Honeyparty.com“ direkt in Führung. Doch die Freude währte nicht lange denn mit Riesenschritten zog die „Fantastic 1“ am Feld vorbei und baute eine immer größere Führung aus. Für den Tunesian Grand Prix hatte Lino DiBiase wieder seinen Platz eingenommen, den er mit Knieproblemen in Malta John Tomlinson überlassen hatte. Die „Lucas Oil“ und die „Fountain Worldwide“ mischten sich ebenfalls unter die Spitzengruppe. Das Trio ließ im Kampf um die Führung nichts anbrennen und lieferten sich packenden Rennsport nicht nur an den Wendemarken. Dicht dahinter mischten auch die amtierenden Champions James Sheppard und Craig Wilson mit ihrer „Fountain Worldwide 1st4boats.com“ mit. Doch als das britische Team in seiner üblichen Art die Führung übernehmen wollte und vom vierten Platz nach vorne fuhr, schmiss sie ein heftiger Dreher unversehens wieder auf den vierten Platz zurück. Doch für das Führungsquartett wurden die Dinge auch nicht einfacher als nach und nach erst die “Fantastic 1”, dann die “Honeyparty.com” und schließlich die „Lucas Oil“ mit mechanischen Probleme, viele davon aufgrund der Hitze, ausfielen. Aus dem Feld der Verfolger tauchte schließlich gegen Ende des Rennens die “GFN Gibellato” aus dem Gewimmel hervor und übernahm die Führung. Dahinter sortierten sich die verbleibenden „Kiton Outerlimits“, die „Fountain Worldwide“ und der letzte verbleibende Überlebende des Rennens, die „Pignolo 53“, ein. |
Aus deutscher und belgischer Sicht verlief das Rennen allerdings eher zu heulen. Nachdem erst Nico Huybens und Frank Hemelaer mit ihrer „Centaurian Yachts“ mit technischen Problemen stoppen mussten, folgten ihnen Siegfried Greve und Gino Passchier mit der „Cranefields Wine“ auf den Fuß. Das deutsch/belgische Team kämpfte nach einem tollen Start bereits in der Startrunde mit einem Problem an den Maschinen und musste schließlich in der zweite Runde ganz aufgeben. Adriano Panatta war mit seiner „Italcraft“ ebenfalls gleich zu Beginn des Rennens unter den Ausfallopfern zu finden.
Sollten die harten Bedingungen und die unvorhersehbaren Resultate auch beim Sprint Rennen so kommen, dann dürfte es einige entscheidende Änderungen im Evolution Klassement geben. |
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