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Das Endurance Race in Tunesien war das “Härteste Rennen”
13.07.2008 |
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| Die Crews, die das Endurance Rennen zum Tunesian Grand Prix der Evolution Kategorie mitgemacht haben, erklärten es einstimmig zum härtesten, was sie bislang gefahren haben. Mit Temperaturen von 40°Celsius an Land, wurden in den geschlossenen Sicherheitscockpits und den Maschinenräumen der Boote Temperaturen bis zu 60° Celsius gemessen. Damit entwickelte sich der Event zu einem echten Test für das Durchhaltevermögen von Mensch und Maschine. |
| Nur vier Boote kamen in dem zermürbenden Rennen an. Viele litten unter hitzebedingten Schäden wie Problemen mit den Wasserpumpen. Der Großteil der Crews litt ebenfalls klar unter der auslaugenden Hitze und Flaschen mit kaltem Wasser und eiskalte Handtücherr waren die gefragtesten Dinge auf dem Ponton in den Pits. „Es ist so wunderbar bei solchen Bedingungen zu gewinnen, dass ich gleich mit der Arbeit am Boot loslegen möchte um es für das Sprint Rennen vorzubereiten,“ meinte Marco Pennesi, der Driver der siegreichen „GFN Gibellato“. „Die Hitze war einfach unglaublich. Ich fahre jetzt seit vielen Jahren Rennen, aber bei diesem Rennen bin ich regelrecht zerstört. In den letzten vier Runden verloren wir dann auch noch eine unserer Trimmklappen, so dass das Boot nicht mehr kontrollierbar war. Das hat es noch härter gemacht. Am Ende des Rennens war ich so ermüdet, das ich nicht mal meinen Nacken drehen konnte. Ich habe an noch keinem derartigen Rennen teilgenommen. Es war unglaublich.“ |
| Auch James Sheppard, Driver der drittplatzierten “Fountain Worldwide 1st4boats.com“ war genauso überrascht, wie hart die Bedingungen waren. „Es war ein fantastisches Rennen, aber sicherlich auch eines der härtesten Rennen, an denen ich je teilgenommen habe,“ meinte er. „Ich bin in Florida und Dubai gefahren, aber ich habe es noch nie so heiß im Cockpit gehabt. Wie alle hatten auch wir Probleme mit den Maschinen und der Überhitzung. Wir haben dann nur noch das Rennen zu Ende gefahren. Hut ab vor jedem, der das Rennen beendet hat, denn es war echt hart.“ Der Driver der „Honeyparty.com“, Mark Pascoe, meinte, dass die überraschend kabbeligen Bedingungen zusammen mit dem harten Rennen der „GFN Gibellato“ einen unglaublichen Vorteil gegeben haben. „Es war wirklich sehr hart da draußen,“ sagte er. „Echt hässliche Bedingungen. Es war nur die Frage, wann die “GFN Gibellato” durch das Feld marschieren würde. Wenn das Boot erst einmal ihre Tanks langsam gelehrt hat, dann ist es nicht aufzuhalten.” |
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