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„Cranefields Wine“ festigt Position in der Weltmeisterschaft
22.07.2008 |
© SEAREX Offshore Racing Team - Powerboat P1 |
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Mit dem Tunesian Grand Prix of the Sea vom 11.07. – 13.07.08 in Hammamet, der vierten Runde zur Powerboat P1 Weltmeisterschaft 2008, liegt eines der strapaziösesten Rennen hinter der Crew des einzigen deutschen Offshore Rennteams in der P1 Evolution Kategorie, dem SEAREX Offshore Racing Team aus Travemünde. Mit bis zu 50° Celsius im geschlossenen Sicherheitscockpit der von Teameigner und Driver Siegfried Greve entworfenen und gebauten „Cranefields Wine“ sah sich das Team den bislang extremsten Bedingungen ausgesetzt. Trotz einiger technischer Probleme konnten Siegfried Greve und sein belgischer Throttleman Gino Passchier jedoch mit einem siebten Platz in Tunesien ihren sechsten Gesamtrang in der Meisterschaft halten.
Beim Tunesian Grand Prix strapazierte Hitze die Piloten und das Material
Wie bei den Powerboat P1 Grand Prix of the Sea üblich, galt es für die in zwei Kategorien angetretenen 19 Teams der Meisterschaft wieder jeweils zwei Rennen zu absolvieren. Zwar hatte das deutsche SEAREX Offshore Racing Team für die erwartete extreme Hitze im südlichen Mittelmeer vorgesorgt und entsprechend die Kühlung der beiden Mercury 525EFI V8 Kompressormaschinen überarbeitet, aber beim ersten Rennen des Grand Prix Wochenendes, dem 82 Seemeilen langen Endurance Rennen, sahen sich Greve und Passchier mit Problemen natürlicher Art konfrontiert. Treibendes Seegras hatte sich in den Kühlwassereintritt der Backbordmaschine gesetzt und ihn zunächst völlig verstopft. Das Resultat war eine überhitzte Maschine und am Samstag ein frühzeitiges Aus der „Cranefields Wine“. |
© SEAREX Offshore Racing Team |
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© SEAREX Offshore Racing Team - Powerboat P1 |
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Ein technischer Defekt bremste die „Cranefields Wine“ aus
Beim zweiten Rennen, dem mit 52 Seemeilen kürzeren Sprint Rennen, bremste dann ein technisches Problem die „Cranefields Wine“. Der kräftige Fallwind Chili, ähnlich dem bekannten Scirocco, aus der tunesischen Wüste hatte auf dem langen Schwell des Mittelmeers zusätzlich eine kurze, knackige See produziert und so für äußerst ruppige und kuriose Bedingungen gesorgt. Nachdem Siegfried Greve und Gino Passchier zu Beginn des Rennens mit dem späteren Grand Prix Sieger „GFN Gibellato“ die jeweils schnellsten Rundenzeiten fuhren, sorgten die kurzen, rabiaten Wellen dafür, das sich ein Zündkabel lösen konnte und das Team von heftigen und deutlich hörbaren Motoraussetzern geplagt wurde. Mit eingeschränkter Maschinenleistung brachte die deutsch/belgische Cockpit Crew die „Cranefields Wine“ dennoch auf einen soliden vierten Platz ins Ziel und konnte sich so zumindest noch ein paar wichtige Punkte für die Meisterschaft sichern.
„Cranefields Wine“ erwies sich trotz aller Widrigkeiten haltbar und zuverlässig
„Das war jetzt unser vierter gemeinsamer Grand Prix mit dem neuen Boot. Bei jedem Rennen lernen wir dazu und wir wissen mittlerweile, dass wir ganz vorne mitfahren können, aber was uns im Moment noch fehlt, ist die Anpassung auf die unterschiedlichen Seegangsbedingungen der wirklich weit entfernten Rennaustragungsorten. In dieser Saison werden wir bei jedem Rennen zusätzlich zu den üblichen Problemen, die der Neubau eines Rennbootes mit sich bringt, auch noch mit den unterschiedlichsten Bedingungen der See konfrontiert. Aber das geht dem amtierenden Weltmeister und auch den anderen Teams genauso. Für uns alle ist dies die bislang forderndste und härteste Saison, die es seit Einführung der Powerboat P1 2003 gegeben hat,“ resümierte Siegfried Greve. Trotz aller Widrigkeiten konnte die „Cranefields Wine“ allerdings ihre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit in dieser Saison eindrucksvoll beweisen. So durfte sich das SEAREX Team über 50 Bonuspunkte freuen, die zur Halbzeit der Saison vergeben wurden wenn man die bisherigen Rennen mit einem einzigen Satz Maschinen absolviert hatte. „Wir schauen ganz zuversichtlich auf die zweite Hälfte der Saison,“ meinte Siegfried Greve. „Wir liegen jetzt auf dem sechsten Platz der Meisterschaft und arbeiten uns aufgrund unserer konstanten Zieleinläufe, der Stabilität unseres Rumpfes und der Zuverlässigkeit unserer Maschinen Stück für Stück weiter nach vorne. Wir glauben, das es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir uns unter die regelmäßigen Podiumsbesucher mischen können.“
Für das SEAREX Offshore Team folgt nun erstmal eine längere Pause. Erst vom 12.09.08 – 14.09.08 steht mit dem Spanish Grand Prix of the Sea im spanischen Atlantikhafen Vigo die fünfte Runde zur Powerboat P1 Meisterschaft an. Allerdings hat das SEAREX Team auch schon eine Einladung für die Europameisterschaft der Evolution Kategorie Ende August in Civitaveccia bei Rom erhalten. „Wir haben offenbar Eindruck auf die Veranstalter gemacht,“ so Greve. „Wenn wir rechtzeitig alle geplanten Verbesserungen an unserer „Cranefields Wine“ umsetzen können werden wir an der Europameisterschaft der Evolution Kategorie teilnehmen. Außerdem, was wäre eine EM ohne eine deutsche Beteiligung.“ |
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Hyperlinks
» www.searex.de
» www.cranefields.de |
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