| Richard Carr hatte für das Brass Monkey Race seinem Team – Manager Mark Pascoe die „Honeyparty.com“ für erste Tests in Europa überlassen. Der siebenmalige Class 3 Weltmeister Neil Holmes unterstützte bei den Tests. Das Brass Monkey Race (in etwa: Eisarsch-Rennen) ist der traditionelle Saisonauftakt des Royal Motor Yacht Clubs in Großbritannien. Pascoe und Holmes absolvierten den 36 Seemeilen langen Kurs in knapp 34 Minuten und erreichten Spitzengeschwindigkeiten von über 100mph. Dabei war über die gesamte Bucht vor Bournemouth das Donnern der beiden V8 Ballermänner von Chief weithin zu hören. Nicht einen Aussetzer leisteten sich die beiden Kompressormotoren dabei zur Freude von Team Manager Mark Pascoe. „Das Boot funktionierte fehlerfrei,“ sagte Mark Pascoe. „Das Brass Monkey Race war eine großartige Gelegenheit unser Entwicklungsprogramm weiter zu führen – jetzt wo die Powerboat P1 Weltmeisterschaft 2008 immer näher kommt.“ Das Rennen war nicht nur ein Test |
für das Boot, sondern auch für die beiden Neuzugänge des Teams. Neben dem Mechaniker Danny Armon, konnte Richard Carr den Powerboat Experten Trevor Leigh als Crew Chief anwerben. Leigh, seit über 20 Jahren im Geschäft, sammelte bereits Erfahrungen im Class 1 Team von Richard Carr, der „Tekne Lamborghini“, dem Victory Team, Cougar und dem Honda UK Team.
Das britische „Honeyparty.com“ Team hatte nach der Fertigstellung ihres Skater 399 Rumpfes in den USA noch ein umfangreiches Testprogramm absolviert. Darunter fiel auch die erfolgreiche Teilnahme an der Welt- und nationalen Meisterschaft in der SuperVee Extreme Kategorie der US-amerikanischen Offshore Super Series, der OSS. Mit dem Sieg beim britischen Saisonauftakt bewies der Skater, dass er die Reise über den großen Teich schadlos überstanden und nichts von seiner Leistungsfähigkeit eingebüßt hat. „Das Wochenende war ein weiterer guter Test sowohl für das Boot, als auch für das Team,“ sagte Team-Eigner Richard Carr. „Wir hatten nach unserer Rückkehr aus Florida noch ein paar Runden auf dem Solent gedreht und einige technische Verbesserungen durchgeführt. Das Boot ist sehr schnell und lässt sich wunderbar fahren. Ich bin extrem auf die kommende P1 Saison gespannt und kann es kaum erwarten, nach den Tests wieder im Boot sitzen zu können.“ |