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Neuer Anlauf für die Powerboat P1
09.05.2008 |
© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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| 2008 geht die Powerboat P1 Weltmeisterschaft in ihre mittlerweile sechste Saison nach der Gründung 2003. Seitdem hat sich eine Menge in der Serie getan. Zuletzt sorgten allerdings ein Speedlimit und nicht nachvollziehbare Disqualifikationen für Missstimmung zwischen den Teams und den Organisatoren der Serie. Der Gipfel wurde 2007 erreicht, als einige Teams ausstiegen, weil sie sich mit ihren Dieselmaschinen benachteiligt fühlten. 2008 nimmt die Powerboat P1 Serie nun mit einem komplett neuen Management und überarbeitetem Reglement einen neuen Anlauf. Robert Wicks, Kopf der P1 Marketingabteilung, erklärte anlässlich der Bekanntgabe des Saisonauftaktes, dass die Zeiten der Grauzonen und Polemik nun endgültig vorbei seien. |
© SEAREX Offshore Racing Team by W-o-P.de |
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© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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| Die bislang einschneidendsten Änderungen im technischen und sportlichen Regelwerk sollen nun alle Bedenken aus der letzten Saison ausräumen. Am auffälligsten treten diese Neuerungen in der Evolution Kategorie zu Tage. Das umstrittene Speedlimit wurde gestrichen und die Boote dürfen darüber hinaus nun auch mit einem geschlossenen Sicherheitscockpit ausgerüstet sein. Damit öffnet sich die Serie vor allem in Richtung der US-Hersteller und Teams, die nun ohne größere Umbauten mit ihren Booten aus den US-Rennserien auch in Europa an den Start gehen können. Mit neuen Leistungs-Tests und Data-Loggern, die alle relevanten Motorendaten aufzeichnen, will die P1 die zuverlässige Überwachung des Leistungsgewichtes von 3,5kg für die Evolution und 4,5kg für die SuperSport Kategorie sicherstellen. Mit der Trennung der beiden Klassen in einzelne Rennen am Samstag und Sonntag, sowie der Einführung einer „Trave-Stile“ PowerPole am Freitag sorgt die „neue“ Powerboat P1 für ein Actionreiches Wochenende. Neu ist auch die strikte Überwachung der körperlichen Fitness aller Piloten. Neben dem schon immer vorgeschriebenen jährlichen Check-Up folgen nun weitere medizinische Checks bei jedem Rennen. |
© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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| Der Wechsel des Managements und die Regeländerungen scheinen zu wirken. Insgesamt rechnen die Organisatoren mit 21 Teams am Start des Auftakt Grand Prix in San Benedetto del Tronto. Denn nicht nur die die im vergangenen Jahr ausgestiegenen Evolution Teams „Fainplast“ und „Kiton“ kehren zur Powerboat P1 zurück, sondern auch der Ex- Tennis Profi Adriano Panatta und sein Team „Thuraya“ und Mario Invernizzi haben ihre Rückkehr im Verlauf der Saison angekündigt. Viel Rückendeckung also aus der Heimat für den Italiener Giancarlo Cangiano, der 2008 mit einem neuen Boot für den US-Hersteller Outerlimits an den Start gehen wird. Die „alte“ Outerlimits wechselte in belgische Hände. Frank Hemelaer und Nico Huybens sicherten sich die drittplatzierte „Outerlimits“ aus 2007 und hoffen damit auf den Durchbruch. Mit der Trennung der beiden Kategorien in jeweils eigene Rennen rückt die Evolution Kategorie 2008 in den Mittelpunkt der Powerboat P1 Weltmeisterschaft und verdrängt mit ihrem wachsenden Starterfeld ein wenig die seriennahe SuperSport Kategorie. Zehn Teams werden hier mit neuem Material beim Saisonauftakt in Italien an den Start gehen. So wird das „SEAREX“ Team von Siegfried Greve mit der „Cranefields“ ein neues Boot an den Start bringen, während der Brite Richard Carr 2008 das bereits für 2007 angekündigte Debüt seines Skater V399 Bootes in der P1 geben wird. Auf einen Rumpf von US-Hersteller Skater setzt auch die größte Überraschung für die Saison 2008. Die Britin Shelley Jory, Honda 225HP Champion 2005, wird als erste Frau in der Evolution Kategorie an der Seite von Nigel Hook mit der „Lucas Oil“ an den Start gehen. Für den amtierenden Champion James Sheppard und seine „King of Shaves“ Team, das 2008 unter dem Namen „Worldtower“ firmiert, wird es also angesichts der wachsenden Konkurrenz diesmal etwas schwerer werden, den Titel zu holen. |
© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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© Bryn Williams, Powerboat P1 |
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In der kleineren, seriennahen SuperSport Kategorie werden 2008 insgesamt elf Boote um Punkte kämpfen. Als einziges Team ohne Änderungen gehen dabei Drew Langdon und Jan Falkowski in ihrer „Buzzi Bullet“ an den Start. Im vergangenen Jahr verpassten die beiden Briten mit dem zweiten Platz nur knapp den Meisterschaftstitel. 2008 soll es nun endgültig klappen. Der Champion Angelo Tedeschi wird bei seiner Titelverteidigung 2008 in der „Conam Yachts“ diesmal von Aaron Ciantar, dem Erbauer des Bootes, unterstützt. Mit der „VoomVoom“, der „Phoenix 5“vom chinesischen Oceandragon Team, der werksunterstützten „Sunseeker Challenger“ und der „Spirit of Portomaso“ stehen allerdings bereits erprobte und anerkannte Gegner bereit um.
Der Startschuß zum Saisonauftakt der Powerboat P1 Weltmeisterschaft fällt am 09.05.08 beim Italian Grand Prix of the Sea in San Benedetto del Tronto. Hier sollen dann neben den P1 Teams auch die Teams der italienischen Powerboat Serie IPS starten und so für das größte Feld sorgen, das je bei einem P1 Rennen an den Start ging. |
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Hyperlinks
»» www.powerboatp1.com
»»
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