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NZ Meisterschaft zieht nach Maraetai
27.02.2008 |
© NZ Offshore Powerboat Association |
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Maraetai Beach, östlich von Auckland gelegen, bietet seit Jahren immer unterschiedliche Bedingungen. Von absolut flach bis extrem aufgewühlte und raue See gab es in Maraetai bislang alles. Auch an Land bietet Maraetai mit zahlreichen Attraktionen stets reichlich Aktion für die Besucher.
Als Führende der Meisterschaft kommen Peter Turner und Craig Archer mit ihrem V8 Superboat „Sleepyhead“ nach Maraetai. Bei den beiden bisherigen Runden sicherten sich die amtierenden Champions souverän den Sieg und das Team scheint mit seinem Boot zu einer idealen Form gefunden zu haben und es gibt niemanden, der der „Sleepyhead“ in irgendeiner Form gefährlich werden könnte. Turner und Archer wollen in Maraetai ihre Führung weiter vor ihren engsten Verfolgern, Scott und Warren Lewis mit der „Fairviews Windows & Doors“, ausbauen. Die Scott´s haben mit ihrer „Fairview Windows & Doors“ zum ersten Mal seit sie vor vier Jahren in den Sport einstiegen, das Potential für einen Sieg. Allerdings dürfte bei den bisherigen Rennen die Größe des Bootes ein wenig wie eine Handbremse gewirkt haben. Darum hofft das Team nun auf die rauen Bedingungen in Maraetai um endlich einmal nach vorne zu fahren. |
© Greg Olesen - NZ Offshore Powerboat Association |
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© Greg Olesen - NZ Offshore Powerboat Association |
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| Eines der Superboat Teams muß der Siegesserie der „Sleepyhead“ langsam aber sicher ein Ende setzen, sonst haben Turner und Archer ihren Titel schneller verteidigt als den anderen lieb ist. Einer, der es hätte schaffen können ist bereits aus dem Rennen. Richard Shores überschlug sich mit seiner „Placemakers“ beim Rennen in Gulf Harbour und wird nun einiges an Zeit in die Reparatur des Douglas Skaters investieren müssen. Sollte es in Maraetai rau zugehen, dann könnten Wayne Valder und Ross Christensen mit ihrer „ProFloors“ die Rolle des Jägers einnehmen. Bei den Tests wird das Boot immer schneller und ein paar Änderungen am Setup verhelfen dem Phantom Kat sicherlich zu der ein oder anderen Meile mehr Speed. Änderungen ganz anderer Art stehen für Tony Coleman und seinen 35ft Skater Kat „Cure Kids“ vor dem Rennen in Maraetai an. Sein Throttleman Grant Valder entschied sich dazu, wieder mit seinem Kat „Jesse James“ an den Start zu gehen. Das Boot hat nun genügend Jahre auf dem Rumpf und wird bei den Classics um Punkte kämpfen. Es könnte daher sein, das Shores Co. Pilot aus der „Placemakers“, Wayne Carson, zu Coleman ins Boot steigen wird. Carson bringt die Erfahrung von sieben nationalen Titeln mit und die sind ein unschätzbarer Vorteil für Coleman. Einige Setup Änderungen wie die Höhe der Antriebe und die Propeller werden sicherlich einen weiteren Vorteil für das Rennen in Maraetai bringen. Gleich vier 28ft Douglas Skater sind in der Superboat Light Kategorie unterwegs und sorgen für packenden Rennsport. Hier heißen die Favoriten wie im vergangenen Jahr wieder Kelly Smith und Travis Thompson. Mit einem zweiten Platz in Taupo und einem Sieg in Gulf Harbour startete das Team mit der „Rayglass“ erneut in Richtung Titelgewinn durch. Am Heckspiegel der „Rayglass“ hängen neben Kelly´s Vater Grant Smith in der „Addictive“, der „Family Boats“ von Bob Smith auch Cary Gleeson mit der „Doosan“. Besonders Grant Smith hofft darauf, nach dem enttäuschenden Ergebnis in Gulf Harbour wieder zu alter Form zurückzufinden. Ein Vorhaben, das auch im Ansinnen von Bob Smith und Cary Gleeson liegt. |
© Greg Olesen - NZ Offshore Powerboat Association |
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© Greg Olesen - NZ Offshore Powerboat Association |
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Fünf unterschiedliche Klassen kämpfen in den 60-Meilen Rennen um den Sieg. Die eindrucksvollen und vor allem lauten Classics führen dabei das Feld regelmäßig an. In Maraetai kehrt hier auch mit der „Jesse James“ eines der legendärsten neuseeländischen Rennboote nach zwei Jahren Pause wieder zurück zum Rennzirkus. Mit je einem Sieg führen Chris Neal mit seiner „Spirit of Cheyenne“ und Mike Cameron mit der „Marine Workz“ die Klasse an. Jedoch dürfte Rückkehrer „Jesse James“ in der Hand von Grant Valder und die „Exception the Rule“ von Jeff Weake den Ausgang des Rennens diesmal mitentscheiden. Auf das Anhalten der Siegesserie hofft unterdessen Greg Brinck in der Sports60 Klasse. Wie Peter Turner bei den Superboats, ist Brinck mit seiner „Konica Minolta“ in seiner Klasse bislang ungeschlagen. Allerdings möchte Tim Fellows dem Treiben mit seiner „Stealth Powerboats“ ein Ende bereiten. In der Super60 Klasse geht es Tony Beetham in seiner „Topline Builders“ darum, Mark Diggleman in seiner neuen „Financepoint.co.nz“ zu schlagen. Die Super60 Klasse hat ein extrem hohes Potential an Spannung und dürfte mit eine paar mehr Teilnehmern zum Renner der Saison werden. In den beiden Runden zu Formula Honda Meisterschaft gewannen bislang zwei verschiedene Teams und es wäre nicht verwunderlich, wenn in Maraetai aufgrund der Leistungsdichter in dieser Klasse ein Dritter hinzukäme. Noch lieferten Mark Helms in seiner „Miss Electropar“ und der 2006 Champion Mike Urquhart in der „Light Industries“ keine einwandfreie Leistung ab und beiden werden in Maraetai verzweifelt um einen Sieg kämpfen. Die Sieger der ersten beiden Runden, Michael Smith in der „Cougar Marine“ und Michael Knight in der „Building Solutions“ hoffen darauf, das ihnen ihre Jugend und ihr Enthusiasmus ihnen wieder dabei helfen werden, die erfahrenen Teams auf Abstand zu halten.
Am Samstag, dem 01.03.08, werden die Teams der NZ Offshore Meisterschaft auf dem Rennkurs in der Bucht von Maraetai wieder aufeinandertreffen. |
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