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Hattrick für die „Sleepyhead“

07.03.2008
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Starke Sturmböen mit Geschwindigkeiten von 35 Knoten und mehr veranlassten die Veranstalter des Maraetai Grand Prix, das Rennen aus Sicherheitsgründen von Samstag auf Sonntag, den 02.03.08, zu verschieben. Das Bilderbuchwetter am Sonntag bestätigte dann, das diese Entscheidung richtig gewesen ist, auch wenn einige Teams lieber eine etwas steifere Brise gehabt hätten.
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Peter Turner und Craig Archer blieben ihrer Siegesserie treu und gewannen mit ihrem 34ft Phantom Kat „Sleepyhead“ auch die dritten Runde zur Cougar Marine Inex Metals Offshore Powerboat Championship in Maraetai Beach. Damit feierten die amtierenden Champions den dritten Sieg in drei Grand Prix. Erneut ließen Turner und Archer nichts anbrennen und legten einen erstklassigen Start hin. Die Beschleunigung der „Sleepyhead“ lässt nichts zu wünschen übrig und macht sicherlich auch den Unterschied zur Konkurrenz aus. Etwas überraschend konnten sich Tony Coleman und sein neuer Throttleman Wayne Carson mit ihrem 35ft Skater Kat „CureKids“ auf den zweiten Platz hinter der davon stürmenden „Sleepyhead“ festsetzen. Carson, eigentlich Driver in der „Placemakers“ von Richard Shores, war nach dessen Unfall in Gulf Harbour der Einladung von Tony Coleman gefolgt und hatte die Aufgaben des Throttlemans in der „CureKids“ übernommen. Im Schlepptau der „CureKids“ folgten Warren und Scott Lewis mit der „Fairviews Windows & Doors“. Die Bedingungen waren für den breiten 32ft Skater nahezu ideal. Die ruhige, flache See vor Maraetai lag auch den Superboats Light, die auf den folgenden vier Positionen rangelten. Vorneweg Grant Smith mit seiner „Addictive“, dicht gefolgt von Tochter Kelly Smith in der „Rayglass Marine“, der „Doosan“ und der „Family Boats“, die wie schon vor zwei Wochen um die Vorherrschaft in der Klasse kämpften. Einzig die „ProFloors“ verpasste den Start und landete am Ende des Feldes, mit großem Abstand zum führenden Feld der Superboats.
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Mit Rundenzeiten um 4min40sek. baute die „Sleepyhead“ ihre Führung vor der zweitplatzierten „CureKids“ auf 25 Sekunden aus. Die wiederum schafften es in der ersten Hälfte des Rennens die „Fairview Windows & Doors“ der Lewis Brüder mit sieben Sekunden auf Abstand zu halten. Für Carson, der zum allerersten Mal als Throttleman fuhr, eine beeindruckende Leistung. Man darf also auf die kommenden Rennen des Duos Coleman/Carson gespannt sein. Unterdessen kämpfte sich die „ProFloors“ durch das Superboat Light Feld und versuchte Anschluß an das Superboat Führungstrio zu bekommen. Jedoch war der Abstand schon zu groß, um noch einen Podiumsplatz zu erhaschen. Bei den Lights baute Grant Smith die Führung in der Klasse vor seiner Tochter Kelly Smith und Travis Thompson in der „Rayglass“ weiter aus. Im Kampf um den dritten Platz in der Klasse endete für die „Doosan“ nach dem Bruch eines Propellerflügels. Damit war der Weg für die „Family Boats“ frei. Peter Turner und Craig Archer beendeten das 100-Meilen Rennen mit 19 Sekunden Vorsprung in nur etwas mehr als 60 Minuten vor der „CureKids“. Tony Coleman und Wayne Carson schafften es, sich den attackierenden Lewis Brüder in der „Fairviews Windows & Doors“ zu widersetzen und verwiesen sie auf den verbleibenden Podiumsplatz. Mit einem breiten Grinsen stolzierte Colemann danach durch die Pits, während die Lewis Brüder völlig enttäuscht über ihren dritten Platz waren, denn schließlich waren es für ihren Kat die idealen Bedingungen gewesen und sie hatten sich weiter vorne gesehen. Mit 375 Punkten Vorsprung im Gesamtklassement vor der „Fairview Windows & Doors“ zieht die „Sleepyhead“ nun nach Wellington zur vierten Runde und Halbzeit der Meisterschaft. In der Superboat Light Klasse sicherte sich Grant Smith mit der „Addictive“ den zweiten Sieg in Folge vor seiner Tochter Kelly in der „Rayglass“. und der „Family Boats“.
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Im 60-Meilen Rennen glänzte Mark Diggleman mit seiner „Financepoint.com“ mit dem besten Start und übernahm die Führung vor Greg Crawford in der „Steadcraft“, der „Spirit of Cheyenne“ und der „Konica Minolta“. Diggleman und Crawford ließen ihre 23ft BatBoats bei den ruhigen Bedingungen regelrecht um den Kurs fliegen und erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 80mph. Die Classics wurden von der „Spirit of Cheyenne“ angeführt, gefolgt von Mike Cameron in der „Marine Workz“. Die mit Spannung erwartete Rückkehr des Offshore Veteranen „Jesse James“ ging bereits kurz vor dem Start in Form eines Motorschadens in Rauch auf. Jeff Weake freute sich in der „Exception to the Rules“ , einer 33ft Linder, über die Bedingungen während die Super60 Klasse vollkommen von Mark Diggleman in seiner “Financepoint.com” dominiert wurde. Greg Brinck schaffte es mit der „Konica Minolta“ in der Sports60 nicht an dem BatBoat „Steadcraft“ von Greg Crawford vorbei und Tim Fellows setzte sich auf dem dritten Platz der Klasse fest. Bei den Classics folgte am Ende noch eine Disqualifikation der „Spirit of Cheynne“ und so machte schließlich die „Marine Workz“ von Mike Cameron das Rennen.
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Hattrick für die „Sleepyhead“ © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
In der Formula Honda tobte der Kampf um die Führung zwischen fünf Booten. Die „Light Industries“, die „Back 2 Bay 6“, die „Building Solutions“, die „Honda Marine“ und die „Mike Pero“ schenkten sich keinen Meter. Am Ende gab es dann mit der „Light Industries“ von Mike und Darrin Urquhart den dritten Sieger in drei Grand Prix. Platz zwei holte sich die „Honda Marine“ vor der „Building Solutions“.

Schon in zwei Wochen steht nun mit dem Wellington Grand Prix das Rennen in der Hauptstadt Neuseelands statt. Am 15.03.08 treffen die NZ Offshore Teams dann wieder aufeinander.
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