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Die Hauptstadt ruft zur Halbzeit
17.03.2008 |
© NZ Offshore Powerboat Association |
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| Neuseelands Hauptstadt Wellington ist der Gastgeber für die vierte Runde zur Cougar Marine Inex Metals Offshore Powerboat Championship. In den vergangenen Jahren spielte das Wetter stets eine entscheidende Rolle für den Ausgang des Rennens und die meisten Teams hoffen nun auf so ruhiges Wetter und flache Bedingungen wie in der vergangenen Saison. Die amtierenden Champions Peter Turner und Craig Archer gewannen 2007 das Rennen im Hafen der Hauptstadt mit ihrem 34ft, 1050PS starken Phantom Kat „Sleepyhead“. Auch zur Halbzeit dieser Saison zeigte sich das „Sleepyhead“ Team dominant und gewann die bisherige drei Rennen ohne Schwierigkeiten. Es scheint, als wenn der 34ft Phantom Kat des Teams bei der Beschleunigung einen deutlichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hat, die mit einer längeren Getriebeabstufung und größeren Propellern fährt. Auf dem engen Kurs im Hafen von Wellington könnten allerdings die Brüder Scott und Warren Lewis mit ihrer „Fairview Windows & Doors“ ein wenig Druck auf die „Sleepyhead“ ausüben. Das Team hat ausreichend Speed und ist sehr schnell in den Turns. Wenn sie einen guten Start erwischen, dann sind sie sicherlich auch in der Lage die „Sleepyhead“ zu schlagen. Wenn sie das nicht schaffen sollten, dann werden sie wohl um den Erhalt ihres zweiten Platzes kämpfen müssen, denn in den Punkten dicht hinter ihnen rangieren Tony Coleman und Wayne Carson in der „Placemakers Cure Kids“. Für Coleman ist es zwar erst die erste Saison in der Superboat Klasse, aber neben ihm sitzen mit Wayne Carson etliche Jahre Erfahrung. Carson, sonst Co. in Richard Shores „Placemakers“, hat das Rennen in Wellington in den letzten sieben Jahren gewonnen und es bestehen keine Zweifel, das er diesen Erfolg auch 2008 weiterführen will und seinem neuen Partner zeigt, wie man den großen Skater Kat am schnellsten um den engen Kurs bringt. |
© NZ Offshore Powerboat Association |
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| Große Enttäuschung herrschte bei Wayne Valder und Ross Christensen vor zwei Wochen in Maraetai, als das Team mit der „ProFloors“ den Start verpasste und sich von ganz hinten nach vorne arbeiten musste. In Wellington soll das nicht wieder passieren und die beiden hoffen sehnsüchtig auf Wind mit Geschwindigkeiten von über 20 Knoten, damit es rau hergeht. Der schwere Phantom Kat hat bei schlechten Bedingungen die besten Chancen auf einen Platz ganz vorne und könnte so den Abstand zur Spitze wieder verkürzen. Viel Aufmerksamkeit bekommt die Superboat Light Klasse mit den beiden Lokalmatadoren, der Meisterschaftsführenden Kelly Smith und Co. Travis Thompson in der „Rayglass“ und Kelly´s Vater Grant Smith, der in der „Addictive“ mit Dave Aldridge auf dem zweiten Platz der Meisterschaft liegt. Die beiden Teams setzten nahezu identischen 28ft Douglas Skater mit 580PS Mercury Außenbordern ein. Die beiden Teams haben mittlerweile einen guten Vorsprung vor ihren Konkurrenten herausgefahren und hoffen diesen bei ihrem Heim Grand Prix weiter ausbauen zu können. Die Auckland Fraktion in der Klasse, Cary Gleeson und Sam Filmore in der knallgelben „Doosan“ und Bob Smith, der mittlerweile in der „Family Boats“ wieder von seinem regulären Driver Mark Taiatini begleitet wird, hofft mit ähnlichen Booten den Smith´s einen Strich durch die Rechnung machen zu können. |
© NZ Offshore Powerboat Association |
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Weitaus mehr Teilnehmer als bei den Superboats in dem 100-Meilen Rennen, bieten die kleineren Klassen in dem 60-Meilen Rennen. Hier geht es besonders bei der Formula Honda enger zu als in den vergangenen Jahren. Gleich drei unterschiedliche Teams standen bislang auf dem Siegertreppchen und die Top-Six der Klasse trennen nur wenige Punkte. Auf einen Sieg beim Heim Grand Prix setzt hier besonders Michael Smith mit der „Cougar Marine“. In seiner zweiten Saison in der Honda Klasse stand er nach seinem Sieg beim Saisonauftakt in Taupo bereits ganz oben auf dem Podium. Ein Sieg in Wellington würde ihn und seinen Co. Matt Hopkins für die zweite Hälfte der Meisterschaft weit nach vorne bringen. Noch nicht wirklich zugeschlagen hat Matt Helms in der „Miss Electropar“. Auch er will nun um jeden Preis Erfolg haben. Weitere Kandidaten für vordere Platzierungen sind Michael Knight in der „Building Solutions“ und Mike Urquhart in der „Light Industries“, deren Leistung im Verlauf der Meisterschaft immer besser wurden.
In der Super60 Kategorie ist es Mark Diggleman, der mit seinem Bat-Boat „Financepoint.com“, seinen Konkurrenten in Maraetai das Heck zeigt und schwer einzuholen sein dürfte, obgleich Tony Beetham mit seiner „Topline Builders“ langsam in Fahrt kommt und die Vorherrschaft Digglemans brechen könnte. In der Sports60 Klasse ist es Greg Brinck, der mit seiner „Konica Minolta“ bislang unangefochten die Klasse anführt. Allerdings musste Brinck in Maraetai eine Schlappe einstecken und wurde lediglich zweiter hinter Konkurrent „Steadcraft“. Auch Tim Fellows hofft in seiner „Stealth Powerboats“ auf eine deutliche Verbesserung seiner Leistungen. Die Classic Kategorie rundet das Feld im 60-Meilen Rennen ab. In dieser Klasse können die Offshore Veteranen noch einmal gegeneinander antreten und um Punkte kämpfen. Ohne echte Regeln erreichen die Boote Geschwindigkeiten von über 80 Meilen. Mike Cameron und seine „Marine WorkZ“ sind hier Tonangebend. Die Fans klassischer Rennboote freuen sich unterdessen auf das Erscheinen des legendären Chris Craft Kats „Jesse James“. |
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