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„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht

22.02.2008
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Peter Turner und Craig Archer blieben mit der „Sleepyhead“ auch bei der zweiten Runde zur Cougar Marine Inex Metals NZ Offshore Powerboat Meisterschaft in Gulf Harbour in ihrer dominanten Form. Sie fuhren mit ihrem 34ft Phantom Kat in dem Rennen, das in der neunten Runde nach einem Unfall der „Placemakers“ gestoppt werden musste, souverän zum zweiten Sieg in Folge.
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Bei nahezu perfekten Bedingungen ließ das „Sleepyhead“ Team nichts anbrennen und führte schon unmittelbar nach dem Start mit gut 100m das Feld in die erste Runde. Dahinter übernahmen die Brüder Scott und Warren Lewis mit ihrer „Fairviews Windows & Doors“ den zweiten Platz vor der „ProFloors“, der „Cure Kids“ und der „Placemakers“. Hinter den Superboats sortierten sich die brav die Teams der Light Klasse, angeführt vom Taupo Sieger Grant Smith und seiner „Addictive“, ein. Schon früh wurde klar, dass es nur noch einen Kampf um die hinteren Plätze geben könnte, denn die amtierenden Champions in der „Sleepyhead“, Turner und Archer, hatten sich bereits nach kurzer Zeit uneinholbar auf und davon gemacht. Nur ein einziges Mal sorgte ein kurzer Zwischenfall für ein Aufschrecken. Der Phantom Kat stieg direkt vor den Zuschauern am Hammerhead Point an einer Welle für einen ganz kurzen Moment in Richtung Himmel auf, kam jedoch genauso schnell wieder hinunter und raste weiter in Richtung Sieg. Dahinter entbrannte der Kampf um die verbleibenden Podiumsplätze. Die „ProFloors“, die „Cure Kids“ und die „Placemakers“ lieferten sich in den ersten vier, fünf Runden packenden Positionskämpfe. Dann verabschiedeten sich Tony Coleman und Grant Valder mit Lenkungsproblemen an ihrer „Cure Kids“ und fielen zurück. In der achten Runde hatten sich Richard Shores und Wayne Carson mit der „Placemakers“ eine Führung von gut 300m vor der „ProFloors“ erarbeitet und knabberten nach und nach den Vorsprung der auf Platz zwei liegenden „Fairviews Window & Doors“. Dabei übertrieb es Shores etwas und die „Placemakers“ drehte sich bei der Umrundung einer Wendemarke. Dabei überschlug sich der 32ft Skater heftig und sorgte so für den Abbruch des Rennens. Während Driver Wayne Carson aus eigener Kraft aus dem Havaristen in ein Rettungsboot klettern konnte, musste ein Rettungssanitäter dem eingeklemmten Throttleman Richard Shores aus dem Boot helfen.
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Auch in der Superboat Light Klasse forderte die Technik ihre Opfer. So bekam in Runde fünf Grant Smith Probleme mit den Maschinen seiner „Addictive“ und musste Tochter Kelly Smith mit ihrer „Rayglass“ die Klassenführung überlassen. Allerdings konnten Kelly und ihr Co Travis Thompson die Newcomer Cary Gleeson und Sam Filmore in ihrem knallgelben Kat „Doosan“ nicht abschütteln und die beiden Boote liefern sich heiße Duelle. Zum Zeitpunkt des Rennabbruchs hatten sich Kelly Smith und Travis Thompson mit ihrer „Rayglass Marine“ gerade mal einen Vorsprung von zwei Sekunden auf die Newcomer in der „Doosan“ herausgefahren und konnten so den Klassensieg einstreichen. Auf dem dritten Platz landeten Bob Smith, der weder verwandt noch verschwägert mit den anderen Smiths ist, und Mark Taitini mit der „Family Boats“.
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
„Sleepyhead“ verschlief in Gulf Harbour nicht © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Im 60-Meilen Rennen in Gulf Harbour kam die Action ebenfalls nicht zu kurz, obgleich einige Boote Schwierigkeiten mit den etwas größeren Wellen auf dem Kursteil außerhalb des Hafens von Gulf Harbour hatten. Die Classic Boats machten daraus das Beste und Chris „Aussie“ Neal übernahm mit seiner „Spirit of Cheyenne“ die Führung des Feldes vor seinem Klassenkameraden John Hewson in der „Exception to the Rules“. Bei den Sports60 hatten wieder Greg Brinck mit der „Konica Minolta“ die Nase vorn. Brinck, der Formula Honda Champion 2005, fuhr dabei mit seinem neuen Boot, als wenn er es schon sein ganzes Leben fahren würde. Verdient strich er dann auch den Klassensieg vor der „Stealth Powerboats“ von Tim Fellows ein. In der Formula Honda kämpften die Lokalmatadoren Mike Urquhart in der „Light Industries“ und Carl Thompson in der „Honda Marine“ darum, das heimische Publikum zu beeindrucken. Dahinter lieferten sich Michael Knight in der „Building Solutions“ ein tolles Rennen um die Klassenführung mit der „Mike Pero Mortgages“ und dem Gewinner des Taupo Rennens, „Cougar Marine“. Am Ende konnte sich Knight dann durchsetzen und vor Grant und Cynthia Garrity in der „Mike Pero Mortgages“ und Michael Smith und Matt Hopkins in der „Cougar Marine“ den Sieg holen.

Nur kurz währt die Pause für die NZ Teams, denn am 01.03.08 geht es mit dem Rennen in Maraetai Beach in die dritte Runde der Meisterschaft.
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