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„Sleepyhead“ Favorit für die zweite Runde

14.02.2008
„Sleepyhead“ Favorit für die zweite Runde © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Runde zwei der Cougar Marine / Inex Metals NZ Offshore Meisterschaft 2008 steht mit dem Rennen in Gulf Harbour auf der Whangaparoa Halbinsel bei Auckland auf dem Programm. Klarer Favorit für die zweiten Runde ist dabei die „Sleepyhead“, der 1100 PS starke 34ft Phantom Kat von Peter Turner und Craig Archer. Nach dem Sieg beim Saisonauftakt in Taupo stellt sich nun die Frage, ob die amtierenden Champions ihre dominante Form beibehalten können. Der Sieg in Taupo war mehr als überzeugend und stellt die verbleibenden vier Teams vor die Tatsache, das sie noch einiges an Arbeit vor sich haben, wenn sie die „Sleepyhead“ einholen wollen. Besonders im Bereich der Endgeschwindigkeit sollte sich etwas tun, wenn in Gulf Harbour ein anderes Team auf dem Podium stehen möchte. Ohne Zweifel dürften die Bedingungen in Gulf Harbour völlig anders sein, als auf dem See mit Frischwasser in Taupo. Die langen Geraden auf der offenen See in Gulf Harbour dürften das ganze Feld sicherlich etwas verlangsamen, was Wayne Valders, dem Gewinner des Rennens von 2007, und seinem neuen Driver Ross Christensen in ihrem 34ft Kat „ProFloors“ entgegenkommt. Nach dem enttäuschenden Ergebnis in Taupo ist die „ProFloors“ Crew mehr denn je auf einen Sieg in Gulf Harbour aus. Ebenfalls einen kleinen Vorteil dürfte auch das größte Boot im Feld, der 35ft, 1100PS Douglas Skater „CureKids“ von Tony Coleman und Grant Valder haben. Besonders das Gewicht und die Größe der Boote dürften bei östlichen Winden in Gulf Harbour von Vorteil sein und die leichtere „Sleepyhead“ könnte Probleme bekommen, erneut die Geschwindigkeiten wie in Taupo zu erreichen. Trotzdem dürfte die Erfahrung von Turner und Archer dafür sorgen, das die „Sleepyhead“ weit vorne zu finden ist. Nach dem zweiten Platz in Taupo sind auch Warren und Scott Lewis mit ihrem 32ft Douglas Skater „Fairview Windows & Doors“ voller Zuversicht. In dieser Saison ist das Boot der Lewis Brüder mit neuen Antrieben deutlich besser und die fehlende Speed ist sicherlich noch eine Frage des richtigen Setups. Die „Fairview Windows & Doors“ dürfte noch deutliche Leistungszuwächse im Verlauf der Saison bekommen. Die ehemaligen Champions Richard Shores und Wayne Carson in der „Placemakers“ waren von ihrem Podiumserfolg beim ersten Rennen mit den brandneuen Maschinen in Taupo noch etwas überrascht. Ein paar kleinere Änderungen am Setup haben nun das Handling des Bootes verbessert und die offene See in Gulf Harbour liegt der „Placemakers“ sicherlich deutlich besser als der enge Kurs auf dem Lake Taupo. Die „Placemakers“ Crew möchte in Gulf Harbour auf ihrem Erfolg aufbauen und ihren Platz in der Meisterschaft verbessern.
„Sleepyhead“ Favorit für die zweite Runde © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
„Sleepyhead“ Favorit für die zweite Runde © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Bei den Superboat Lights hat nach einem Rennen Grant Smith mit seiner „Addictive“ die Nase vor seiner Tochter Kelly, der amtierenden Meisterin in der „Rayglass Marine“. Die beiden 28ft Skater der Smith´s waren in Taupo zwar etliche Längen vor ihren Konkurrenten, doch man kann erwarten, das Cary Gleeson bei seiner „Doosan Construction“ und Bob Smith bei seiner „Family Boats“, der ehemaligen „Cat Attack“, die notwendige Speed gefunden haben. In der vergangenen Saison lieferte sich Bob Smith und der weder verwandt oder verschwägerte Grant Smith in der „Addictive“ ein rundenlanges Duell um den Sieg in Gulf Harbour, den schließlich Bob Smith holte. Der etwas breitere Rumpf der „Family Boats“ könnte auch diesmal wieder den Ausschlag geben. Sollten die Bedingungen allerdings flach sein, so werden das bessere Setup und die Propellerwahl entscheidend für den Sieg sein. Perry Morris hofft mit dem in Neuseeland gebauten Robson Kat „High Impact“ allerdings auf richtig schwere See, denn nur so kann er gegen die modernen Konkurrenten punkten.
„Sleepyhead“ Favorit für die zweite Runde © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
„Sleepyhead“ Favorit für die zweite Runde © NZ Offshore Powerboat Association
© NZ Offshore Powerboat Association
Das 60-Meilen Rennen wird auch in Gulf Harbour wieder ein weites Feld an Booten in allen Klassen bieten. Die Organisatorin des Rennens, Denise Monghan, erwartet bis zu zwölf Teams in der Formula Honda Klasse, inklusive des Taupo Gewinners Michael Smith in der „Cougar Marine“. Der darf sich auf einen heißen Kampf mit den Lokalmatadoren Mike und Darrin Urquhart in der „Light Industries“ gewiss sein. In der Classic Kategorie hofft Chris Neal in der „Spirit of Cheyenne“ darauf, das Ruder zu seinem Gunsten herumzureißen. Nach technischen Problemen musste Neal in Taupo den Sieg seinem Konkurrenten Mike Cameron und seiner „Marine Workz“ überlassen. Einen überzeugenden Sieg legte dagegen Mark Diggleman mit seinem neuen BatBoat „Financepoint.com“ hin. Allerdings hatte sich sein Erzrivale Greg Crawford entschieden, in Taupo nicht an den Start zu gehen. In Gulf Harbour dürfte die alte „Feindschaft“ zwischen den beiden BatBoats allerdings wieder aufleben. Die von Ocke Mannerfelt in Skandinavien designten V-Rumpfboote werden mittlerweile in Neusseland hergestellt. Bei den Sports60 will Greg Brinck weiter seinen siegreichen Weg mit der „Konica Minolta“ beschreiten. Zusammen mit Eldon Archer gewann er zielsicher in Taupo. In Gulf Harbour wollen ihm nun Tim Fellows in seiner „Stealth“ und John Purchase in der „Eliminator“ den Sieg streitig machen.
Hyperlinks


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