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Newcomer erobern die Spitze

20.03.2008
Newcomer erobern die Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Zahlreiche Newcomer ließen bei der fünften Runde zur Parker ENZED Jetsprint Meisterschaft auf dem Kurs in Timaru die alten Hasen mit schnellen Zeiten hinter sich zurück. Eines der Highlights an diesem Wochenende war das ChemZ Group A Finale zwischen Shane Wood und Bevin Muir. Für Shane Wood war es das erste Mal, das er soweit nach vorne fahren konnte während Muir sich von seinem Crash in der zweiten Runde der Meisterschaft erholt hatte und in der vierten Runde bereits auf dem zweiten Platz landen konnte. Der amtierende Champion und führende der Meisterschaft, Rex Briant, hatte auf das Tempo der beiden keine Antwort mehr, begnügte sich brav mit dem dritten Platz und bekam so die Chance, sich einmal persönlich ein Finale anzuschauen. Als erste ging Shane Wood auf den Kurs und legte eine Zeit von 53,15sek. vor. Damit lag er etwas über der Zeit aus der Runde zuvor, wo er noch eine 52.54sek fahren konnte. Muir legte dann mit einer unschlagbaren Zeit von 52.67sek. nach und holte so seinen ersten Sieg. Shane Wood war mit seinem bislang besten Ergebnis, einem zweiten Platz, ebenfalls zufrieden. Eine gute Leistung, dafür das Shane erst in seiner zweiten Saison in der heißumkämpften Group A fährt. Mit dem dritten Platz baut Rex Briant seine Führung in der Group A auf sechs Punkte Vorsprung weiter aus, nachdem Andrew Guthrie lediglich auf dem sechsten Platz landete, nachdem ihn Bevin Muir´s Teamkollege Baden Gray um gerade mal 1/100 Sekunde geschlagen hatte. Mit dem vierten Platz vor Gray landete auch Glen August sein bisher bestes Ergebnis. Muir übernimmt mit seinem Sieg den dritten Platz im Gesamtrang, vier Punkte vor seinem Teamkollegen Baden Gray und nur zwei Punkte hinter dem zweitplatzierten Andrew Guthrie.
Newcomer erobern die Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Newcomer erobern die Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Newcomer erobern die Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Newcomer erobern die Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Auch bei den Beaurepairs Superboats standen mit Graeme Mincham neue Namen auf dem Treppchen. Mincham hatte sich als Schnellster für das Finale qualifiziert und musste gegen Richard Burt antreten. Mincham ließ seine „Rylock“ mit der V8 Kompressormaschine richtig fliegen und der Sound des Kompressors veriet, das er den Fuß nicht einmal vom Gas nahm. Die örtliche Polizei hatte eine Lasermesspistole mitgebracht und stoppte Mincham beim Finale auf der kurzen Geraden mit einer Geschwindigkeit von 131 km/h. In Sekunden ausgedrückt lag Mincham dabei mit einer 49.01sek. etwas über der Zeit aus seinen Qualifiyingrunden, wo er eine 48,77sek. Hinlegte. Burt ging etwas mutlos ins Finale, da er nicht dachte Mincham´s Zeit schlagen zu können. Doch am Ende presste er noch ein wenig mehr Speed aus seinem Boot und legte die Rekordzeit von 48.30sek. hin und sicherte sich so seinen zweiten Sieg bei den Beaurepairs Superboats. Daryl Hutton brachte seinen frisch frisierten Hawkins Rumpf nach Timaru und nahm dankbar den dritten Platz vor dem führenden der Meisterschaft, Bryan Smith, ein. Duncan Wilson flog aus dem Top 4 Finale und musste sich mit Platz fünf vor Pat Dillon begnügen. Mit nur noch einer verbleibenden Runde baute Smith seine Führung weiter aus. Mit 144 Punkten führt er mit acht Punkten vor Duncan Wilson und Graeme Mincham, der den dritten Platz mit 131,5 Punkten übernahm. Nur einen halben Punkt dahinter bleibt auch Daryl Hutton noch im Rennen um einen Podiumsplatz.
Newcomer erobern die Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Newcomer erobern die Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
In der NZ Lite Klasse erkämpften sich die Rookies den Respekt der erfahreneren Piloten. Sam Newdick und Denis Crene gingen punktgleich an der Spitze der Tabelle in die fünfte Runde. Der Frontrunner 2007, Dave Stone, fand in Timaru zu seiner Form aus dem Vorjahr zurück und verdrängte Denis Crene aus dem Finale. Crene blieb damit der dritte Platz vor Sam Newdicks Vater Mark übrig. Platz vier war für Mark Newdick in seiner ersten Saison allerdings ein weiteres gutes Ergebnis. Im Finale Newdick/Stone legte Sam Newdick dann mit 56.76sek. weiter zu und war sieben zehntel schneller als in den Vorrunden. Aber auch Stone konnte nachlegen und fuhr eine 56.71sek um den Sieg mit nur einem Augenaufschlag Vorsprung zu holen. Newdick bekommt nun mit zwei Punkten Abstand die Führung vor Denis Crene für sich alleine und Stone rutscht mit dem Sieg auf den dritten Platz der Meisterschaft, zehn Punkte hinter Crene, vor.

Nun müssen die Teams bis zum Finale noch etwas warten. Am 12. April können sie dann in Featherston zum Endspurt blasen und noch sind die Titel in den drei Kategorie nicht fest vergeben. Man darf sich also auf einen Alles-oder-Nichts Finale freuen.
Hyperlinks

»» www.jetpro.co.nz
»» www.speedbox.tv
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