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Rex Briant wieder an der Spitze

30.01.2008
Rex Briant wieder an der Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
In einem hart umkämpften Rennen der ChemZ Group A baute Rex Briant seine Führung mit einem Sieg weiter aus. Doch der Druck auf Briant wächst. So ließ Glen August den Champion in den Qualifikationsrunden hinter sich und ging als Schnellster in die Eliminationsrunden. Hier konnte Briant dann allerdings zurückschlagen und August auf Platz zwei verweisen. Dennoch blieb Glen August in der Top 16 Ausscheidungsrunde nun um 2/10 Sekunden zurück. Wie erwartet mischte auch Peter Briant, der ältere Bruder von Rex und mehrfacher Superboat World Champion, ganz vorne mit. Doch der Senior musste schon recht früh nach den Qualifizierungsrunden mit einem Maschinenschaden die Segel streichen. Auch Shane Wood notierte immer wieder Top – Zeiten und schaffte es letztlich auf den vierten Platz vor Baden Gray. Glen August verlor etwas Zeit und rutschte auf den sechsten Platz ab, während Brian Kelly mit dem siebten Platz eine weitere Top 8 Platzierung erreichte. Andrew Guthrie war auf dem siebten Platz in die Top 8 Runde gekommen. Hier gab er dann allerdings richtig Gas und ließ Ray Ferguson und Shane Wood hinter sich und stand schließlich mit Rex Briant im Finale. Guthrie absolvierte dann einen sauber aussehenden Lauf, jedoch fiel sein Timing Transponder aus und die Zeit wurde nicht gemessen. Guthrie ging es nach der Reparatur des Transponders erneut an, kam jedoch nicht an die Zeit von Rex Briant heran. Der wiederum fand im Finale erneut ein paar zehntel Sekunden und gewann auch die zweite Runde. Mit zwei Siegen führt Rex Briant damit die Meisterschaft in der ChemZ Group A an. Der dritte Platz von Ray Ferguson reichte aus, um sich auf Platz zwei zu positionieren, während Wood, Gray und Kelly punktgleich dicht auf dem vierten Platz folgen. Für die größte Aufregung des Tages sorgte allerdings Bevan Muir mit einem spektakulären Crash in der Top 8 Ausscheidungsrunde. Bei dem Versuch in die Top 4 Runde zu kommen kam Muir mit seinem Boot auf eine Insel und hob dabei ab. Das Boot überschlug sich dabei gleich mehrfach. Für Muir bedeutete der Abflug das Aus und Platz acht. Auch für reichlich Arbeit war so gesorgt. Muir, der sich das Boot mit Baden Gray teilt, stehen nur knapp drei Wochen für die Reparatur zur Verfügung, denn dann steht bereits die nächste Runde zur Meisterschaft in Meremere an.
Rex Briant wieder an der Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Rex Briant wieder an der Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Rex Briant wieder an der Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Rex Briant wieder an der Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Harte Zweikämpfe produzierten auch die große Beaurepaires Superboats. Bryan Smith und Duncan Wilson lieferten sich hier ein packendes Rennen. Zwar führte Smith die meiste Zeit des Tages, aber als es dann darauf ankam konnte Wilson mithalten. Es war wie ein „Zeichen Gottes“ als schließlich beim Finale der Drucker des Zeitmesssystems Feuer fing und der Final-Lauf von Smith nicht gemessen wurde. Dadurch war Smith gezwungen ein weiteres Mal zu starten. Jedoch wurde diesmal die Zeit mit einer Stoppuhr gemessen. Smith verfehlte bei dieser Messung die Zeit von Konkurrent Wilson um 3/10 Sekunden. Smith legte umgehend Protest gegen die Messmethode ein.. Die NZ Jetsprint Association wird über die ersten beiden Plätze entscheiden müssen. Das Ergebnis steht dabei noch aus. Dahinter waren die Fronten dann wieder klar. So übernahm Daryl Hutton einen deutlichen dritten Platz, obwohl er erneut gezwungen war, sich das Boot von Smith auszuleihen, nachdem sein eigenes wieder unter mechanischen Gremlins litt. Mit einem vierten Platz legte Ian Ferguson ein tolles Debüt mit seinem 11,5 Liter Monster Big Block hin, dem bislang hubraumstärksten Motor im Jetsprintsport. Dahinter sortierte sich Pat Dillon auf dem fünften Platz ein. Platz sechs teilten sich Richard Burt und Graeme Mincham. Während Burt aufgrund eines frühzeitigen Maschinenschadens keine Zeit zustande brachte, litt Mincham immer wieder unter Problemen mit der Kraftstoffszufuhr seines Motors.
Rex Briant wieder an der Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Rex Briant wieder an der Spitze © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Ein mehr als traumhaftes Debüt legte Newcomer Sam Newdick in der Jetpro NZ Lite Klasse hin. In der ersten Runde schaffte er es gerade bis zur Startlinie und musste dann mit Maschinenproblemen aufgeben. In Gisborne ließ es der ehemalige Rugby Spieler ohne Motorsporterfahrung dann umso heftiger gehen und fuhr bei seinem ersten Jetsprint Rennen gleich zu einem Sieg. Ein bislang noch nicht dagewesenes Debüt in der NZ Jetsprint Meisterschaft. Auf dem zweiten Platz landete Graeme Jones, der damit auch die Führung der Meisterschaft übernehmen konnte. Es folgte Denis Crene, der den unter Maschinenproblemen leidenden David Stone auf Platz vier verweisen konnte. Für Matt Brown reichte es zu Platz fünf bei seinem ersten Event nach einer Abwesenheit von mehreren Jahren. Auf den weiteren Plätzen folgen dann die Rookies Daniel Tall und Adam Poulsen. Don Wood, der üblicherweise weit vorne zu finden ist, hatte ebenfalls Probleme mit der Maschine und kam nur auf Platz acht. Beachtlich schlugen sich auch Mike Harris und Clark Marshall, die erneut mit dem Chevorlet LS1 Motor an den Start gingen. Die beiden testen die bislang noch nicht zugelassene Maschine auf Tauglichkeit und fahren außerhalb der Wertung mit. Dabei lag Mike Harris mit einem dritten Platz deutlich weiter vorne als Marshall, dessen Zeiten aufgrund geringerer Erfahrung mit dem neuen Boot leidiglich für einen zehnten Platz gereicht hätten.

Die nächste Runde zur NZ Jetsprint Meisterschaft startet am 17.02.08 auf dem Kurs in Meremere bei Auckland.
© Copyrights Bilder
Bild 6, 7, 5, 4, 2, 3, 1 » Ian Thornton NZ Jetsprint
Hyperlinks

»» www.jetpro.co.nz
»» Neuheiten bei Douglas.de

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