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Duncan Wilson als Sieger bestätigt

04.02.2008
Duncan Wilson als Sieger bestätigt © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Aufsteiger Duncan Wilson trat im Finale der Superboats in Gisborne gegen den alten Hasen Bryan Smith an und legte prompt die schnelleren Zeiten hin. Ein Timing Problem ließ dabei anfangs an Wilsons Ergebnis zweifeln. Regen war in die Stromversorgung des Zeitmeßsystems gelangt und hatte bei dem Lauf von Bryan Smith für einen Kurzschluß im Computer gesorgt. Der nächste Versuch von Smith wurde dann in der herkömmlichen Art mit der Stoppuhr gemessen. In einem Sport, in dem hunderstel Sekunden über Sieg und Niederlage entscheiden, kamen Smith Zweifel an der Genauigkeit der Meßmethode und er legte Protest ein. Der wurde jedoch jetzt von der NZ Jetsprint Association abgewiesen und Duncan Wilson zum Sieger erklärt. Der Sieg war für Duncan Wilson umso wichtiger, da sein eigentlicher Navigator Chris Koubaridis ausgefallen war und Wilson mit einem neuen Navigator antreten musste. Matt Nilsson übernahm den freien Posten ohne jegliche Erfahrung und holte gleich den Sieg in der Superboat Kategorie. Das Ergebnis setzt damit völlig neue Maßstäbe für den Jetsprint Sport.
Duncan Wilson als Sieger bestätigt © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Duncan Wilson als Sieger bestätigt © Ian Thornton NZ Jetsprint
© Ian Thornton NZ Jetsprint
Duncan Wilson stieg 2008 von der ChemZ Group A in die Beaurepairs Superboat Klasse auf. Der Aufstieg von knapp 600PS auf über 1000PS auf einem engen Jetsprint Kurs bedeutet vor allem ein großes Lernpensum. Für viele ist Wilson die Überraschung der Saison 2008. Erst beim Finale im vergangenen Jahr bewegte er sein Superboat zum ersten Mal über einen Jetsprint Kurs. Verständlicherweise tat er das ziemlich vorsichtig. Die Vorsicht war allerdings beim ersten Rennen in 2008 völlig verschwunden und Wilson fuhr bei seinem zweiten Rennen mit dem neuen Boot gleich bis auf den zweiten Platz vor. Schon ein Rennen später, der zweiten Runde zur ENZED Meisterschaft 2008, fuhr er bei strömenden Regen zum ersten Sieg. „Ich habe ein paar Tipps von Weltmeister Peter Briant bekommen. Grundsätzlich sagte er, das man aggressiv sein und dem Boot zeigen muß, wer der Boss ist,“ kommentierte Wilson seinen Sieg. „Der starke Auftritt machte uns darin zuversichtlich, wie das Boot funktioniert und es hat jetzt bewiesen, das es mit den „Big Boys“ unter den Superboats mithalten kann.“ Wilson und Smith teilen sich nun die Führung in der Beaurepairs Superboat Meisterschaft mit je 59 Punkten. Platz drei übernimmt Daryl Hutton mit 54 Punkten nach zwei dritten Plätzen in dem von Smith geliehenen Boot. Sein eigenes, neues Boot verbrachte dabei mit mechanischen Problemen die Zeit auf dem Trailer. Platz vier hält Graeme Mincham mit 48.5 Punkten.

Der Kampf der Superboats wird schon am 17.02.08 auf dem Hochgeschwindigkeits - Track in Meremere bei Auckland weitergeführt.
Hyperlinks

»» www.jetpro.co.nz
»» TOM TAILOR

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