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Cappellini im Endspurt zum 10ten WM-Titel

Guido Cappellini "flog" im Endspurt zum 10. WM-Titel
Guido Cappellini "flog" im Endspurt zum 10. WM-Titel
Der neue und der alte Weltmeister mit U.I.M. Präsident Raphaele Chiuli
Guido Cappellini "flog" im Endspurt zum 10. WM-Titel
© www.f1boatphotos.com
 
20.01.2010
Thani Al Qamzi, Sami Selio und Jay Price trieben Cappellini zum Sieg

Es sah lange so aus, als wenn es nicht mehr passieren würde – wie ein Surfer der auf seine perfekte „endlose Welle“ wartet. Eine Zeitlang sah es so aus, je härter er es versuchte, umso schlechter wurden seine Chancen. Doch für Guido Cappellini ging dann nach vier Jahren und 38 Rennen später doch noch ein Traum in Erfüllung. Der Italiener aus Como sparte sich seine besten Leistungen für den letzten Monat der Saison 2009 auf und gewann drei Rennen in Folge. Damit ließ er das Pech der letzten Jahre und seine Konkurrenten hinter sich zurück und holte sich den lang erhofften zehnten WM-Titel. Es war eine der aufregendsten Saisons in der 29jährigen Geschichte der U.I.M. F1 H2o World Championship. Für Cappellini begann sie allerdings ohne große Highlights. Er startete bei den ersten beiden Runden im April in Portimao an der portugiesischen Algarve mit einem eher mäßigen Ergebnis. Gleich zwei Ausfälle setzten den schlechten Trend aus 2008 fort. Mit Platz zehn war es die schlechteste Saison, die Guido Cappellini jemals gehabt hat.
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Doch schon beim nächsten Grand Prix in Finnland schien das Glück für ihn zu wechseln. “Wir wußten, dass wir hinten lagen und schnell Punkte holen mussten. Nach dem Sieg in Lahti kam dann der Durchbruch und wir bekamen unsere Zuversicht zurück,“ meinte Guido Cappellini. „Wir hatten Pech in Russland und ich denke, das war unser Tiefpunkt vor unserer Rückkehr in China im großen Stil. Das war dann mit Sicherheit der endgültige Wendepunkt in unserer Saison.“ Nach den Rennen in China lag der Nr. 1 Pilot des Zepter Teams immer noch auf dem dritten Platz der Meisterschaft, doch er hatte bereits einiges an Boden auf seine Konkurrenten gut machen können nachdem die ihre eigenen Probleme bekamen und als die Meisterschaft dann im November nach Qatar kam, da bog Cappellini mit seinem 60sten und 61sten Karrieresieg wieder in Richtung Titelhoffnungen ein. Mit den beiden Siegen übernahm er offiziell auch die Führung der Meisterschaft, die er bis zum Schluß nicht mehr abgab. “Nach den beiden Events in Qatar folgte ein Sieg beim ersten Rennen in Abu Dhabi, der alle anderen unter Druck setzte,“ so der Fahrer aus Como. „Danach war es nur noch eine Frage die beiden finalen Rennen zu beenden. Es ist so befriedigend die zehnte Meisterschaft gewonnen zu haben und ich schätze diese Saison als eine ganz besondere. Von hinten nach vorne vorzukämpfen um dann gegen Ende den Titel zu holen ist denkwürdig.“ Mit dem dritten Platz beim Sharjah sicherte sich Cappellini insgesamt 153 Punkte und ebnete sich den Weg zum Titel mit fünf Siegen und einem zehn Punkte Vorsprung vor Thani Al Qamzi vom Team Abu Dhabi.

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