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Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung

01.07.2008
Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung © Class-1.com
© Class-1.com
Die dritte Runde zur Class 1 Weltmeisterschaft 2008, der Russian Grand Prix auf dem Khimki Reservoir in Moskau, markiert nach zehn Jahren die Rückkehr der Offshore Rennserie in die Gewässer von Russland. Zum ersten Mal findet ein Rennen in der Metropole des Landes statt und es wird ein heißer Kampf zwischen den beiden Erzrivalen aus dem Mittleren Osten, dem Victory Team und dem Qatar Team. Das Victory Team aus Dubai gilt es dabei als amtierende Champions in dieser Saison zu schlagen. Die beiden Victory Boote halten nach zwei Grand Prix die ersten beiden Tabellenplätze besetzt. Nadir Bin Hendi in der „Victory 1“ kann dabei bereits auf zwei Siege zurückblicken und auch die Teamkollegen Jean-Marc Sanchez und Abdullah Al Mehairbi in der „Victory 7“ konnten sich bereits zweimal auf dem Podium postieren. Für das Rennen in Moskau greift das Victory Team nach Budva erneut auf den Reservisten Mohammed Al Marri zurück. Stammfahrer und amtierender Weltmeister Arif Saif Al Zafeen kuriert nach wie vor seine Rückenverletzung aus und muß eine weitere Auszeit nehmen.
Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung © Class-1.com
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Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung © Class-1.com
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Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung © Class-1.com
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Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung © Class-1.com
© Class-1.com
Im Schatten der führenden Boys in Blue lauern die beiden Qatar Boote. Mit neunzehn Punkten Rückstand liegen Matteo Nicolini und Abdullah Al Sulaiti mit ihrer „Qatar 95“ auf dem dritten Platz und führen das Qatar Team bei der Jagd nach WM-Punkten an. Allerdings werden sich Matteo Nicolini und Al Sulaiti anfangs etwas zurückhalten, auch wenn sie wissen, dass das Team die Leistungsfähigkeit für einen Angriff auf die Victory´s hätte. Die Attacke auf die blauen Boote aus Dubai werden zuvor von Sheik Hassan Al Thani und dem achtfachen Weltmeister Steve Curtis in der „Qatar 96“ kommen. Curtis, der bereits das erste Rennen in Russland, 1998 in St. Petersburg. Im Moment liegt das Team etwas abgeschlagen auf dem vierten Rang, nachdem es sowohl beim Saisonauftakt in Doha das Podium verpasste und in Budva mit einem Maschinenschaden lediglich einen sechsten Platz erreichen konnten. Doch auch das Verfolgerfeld ist wachsam. Angeführt werden die Jäger des Middle East Quartetts von Giampaolo Montavoci und Kolbjorn Selmer in der „Foresti & Suardi“. Mit zwei soliden fünften Plätzen schob sich das Team auf einen ebenso soliden fünften Platz in der Meisterschaft vor. Aber das italienisch/norwegische Duo weiß auch, das es unter dem Druck der rein norwegischen „Jotun“ steht. Jörn Tandberg und Björge Jacobson haben nach einigen Problemen nun endlich die notwendige Zuverlässigkeit für ihren MTI Kat und die Mercury Class 1 V8 Maschinen gefunden und sind zuversichtlich, das sie es nun mit dem Führungsquartett aufnehmen können. Für den Russian Grand Prix gibt es allerdings Gerüchte, das Inge Brigt Aarbakke für Björge Jacobson das Steuer der „Jotun“ übernehmen könnte. Bei dem schwierigen Kurs auf dem künstlich angelegten Khimki Reservoir in Moskau stünde dem Newcomer eine ziemliche Aufgabe bei seinem Debüt bevor.
Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung © Class-1.com
© Class-1.com
Rennkurs in Moskau verspricht zusätzliche Spannung © Class-1.com
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Auf ihren ersten Start mit den neuen SCAM Maschinen hofft das Giorgi Offshore Team. Im montenegrinischen Budva erlebte die „SevenEleven“ Crew nach einem technischen Problem den Grand Prix nur von der Zuschauertribüne. In Moskau hoffen Nicola Giorgi und Giorgio Manuzzi nun darauf, an ihren Erfolg aus Doha, wo sie mit der „SevenEleven“ in den Top Six landeten, anknüpfen zu können. Für das spanische Team von Domenico Cirilli und Newcomer Sergio Carrasco ist der Russian Grand Prix erst der zweite gemeinsame Start in der Class 1. In Moskau hoffen die Spanier nun mit ihrer „Roscioli Hotels“ auf den ersten richtigen Lauf und einer Platzierung in den Punkten. Doch nicht nur der Konkurrenzkampf zwischen den Teams wird in Moskau für das notwendige Etwas sorgen, sondern auch die Strecke an sich wird einen Einfluß auf den Ausgang des Rennens haben. 24 Runden über 95,63 Seemeilen werden die Teams auf dem Kurs im Khimki Reservoir absolvieren müssen. Das Khimki Reservoir ist einer der acht künstlich angelegten Seen, die Teil des Moskauer Kanalsystems sind. Jean – Marc Sanchez beschreibt den Kurs als sehr technisch. Er ist sehr eng und schmal, die Runden sind kurz und Möglichkeiten zum Überholen gibt es wenig. Ein guter Start ist wie also immer immens wichtig. Am Freitag, dem 04.07.08, beginnt der erste Class 1 Grand Prix in Moskau mit dem freien Training. Am Samstag folgt dann ein weiteres Training und der EDOX Pole Position Wettbewerb um den besten Startplatz für den Russian Grand Prix am Sonntag, dem 06.07.08.
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