| Auch nach dem Frust beim GP in Budva glaubt Matteo Nicolini, das sein Team die Leistungsfähigkeit hat, das Victory Team schlagen zu können. „Das Gesamtergebnis in Budva war nicht gut, aber unsere Leistung während des Wochenendes war gut,“ meinte er. „Beide Boote sind konkurrenzfähig und wir können die Victory´s schlagen, aber wir müssen das richtige Setup finden und unsere Fehler ausmerzen. Ich denke, dass der Kurs in Moskau sehr schwierig ist. Er ist schmal und eng, daher wird das Überholen schwer werden und der Start unglaublich wichtig. Ich denke, es wird einen großen Kampf zwischen uns und dem Victory Team geben.“ Auch Team Oberhaupt Sheikh Hassan bin Jabor Al Thani lässt sich darauf ein, das der Start in die neue Saison nicht perfekt gewesen ist. Aber abgesehen davon, es ist noch ein langer Weg bis zum Finale im Dezember in Dubai. „Die Meisterschaft ist nach wie vor weit offen. Wir hatten ein, zwei Probleme und haben geschaut, was |
die Fehler bei den Maschinen verursacht hat. Wir haben ein paar Verbesserungen vorgenommen, so dass wir für das Rennen in Moskau OK sind. Das nächste Rennen in Norwegen ist nur zwei Wochen später und ich fühle, dass wir diese beiden Rennen zwingend gewinnen müssen. Das Victory Team ist in diesem Jahr sehr stark und wir müssen alles geben, um uns vor sie zu setzen.“ Das Qatar Team wird zusätzlich auch das neue Rennboot, den NO C1CAT von Matteo Nicolini, in Moskau testen. Die Arbeiten an der eigentlichen “Qatar 96”, der ehemaligen “Spirit of Norway”, gehen unterdessen weiter. Sheikh Hassan und Steve Curtis hatten damit beim Qualifying zum Qatar Grand Prix einen spektakulären Crash, bei dem das Boot stark beschädigt worden war. Die Arbeiten schreiten zwar gut voran und der Rumpf ist mittlerweile auch wieder hergestellt, doch die Einbauten dauern an und es ist unwahrscheinlich, das die „Qatar 96“ vor dem Rennen in Ägypten fertig wird. |