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Perfekter Einstand für die „Victory 1“
01.03.2008 |
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| Mit einem Start-Ziel Sieg krönten Weltmeister Arif Saif Al Zafeen und Nadir Bin Hendi ihren ersten gemeinsamen Grand Prix in der „Victory 1“. Das Duo führte während eines Großteils des 95,60 Seemeilen langen 20-Runden Rennens und gewann mit einem Vorsprung von rund 26 Sekunden vor Sheik Hassan Al Thani und Steve Curtis in der „Qatar 96“ und Jean-Marc Sanchez und Abdullah Al Mehairbi in der „Victory 7“. Für Al Zafeen und Bin Hendi war es nach dem Sieg bei der Pole Position eine weitere fehlerlose Vorstellung in ihrem allerersten gemeinsamen Grand Prix. Obwohl sie das Startduell gegen Jörn Tandberg und „BJ“ Jacobsen in der „Jotun“ verloren, nutzte das Team aus Dubai den kleinen Vorteil ihrer V12 Maschinen und stürmte kurze Zeit später an der „Jotun“ und ihren V8 Mercury´s vorbei in Führung. Auch wenn sie zu Beginn des Rennens unter den Druck von Matteo Nicolini und Abdullah Al Sulaiti in der „Qatar 95“ gerieten, waren Al Zafeen und Bin Hendi nie wirklich in Gefahr und freuten sich über ein fehlerloses Rennen bis zur Zielflagge. Für Throttleman Nadir Bin Hendi hätte die neue Partnerschaft mit Weltmeister Al Zafeen nicht besser beginnen können. „Wir lagen auf dem Weg zur ersten Wendemarke Kopf an Kopf mit der „Jotun“ und wir wollten keine Risiken eingehen und haben sie ziehen lassen. Wir sind dann hinter ihnen in den Turn gegangen und haben sie dann auf der Innenseite überholt,“ sagte Bin Hendi glücklich. „Wir haben nicht alles gegeben, nur zu Beginn etwas Druck gemacht um dann ein paar Runden später die Maschinen etwas schonen zu können und um sicherstellen das alles gut läuft. Und wir haben den Sieg geholt.“ |
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| Mit ihrem Sieg in Doha führt die „Victory 1“ die WM nun an. Jedoch zeigten Sheik Hassan und Steve Curtis in dem Ersatzboot des Qatar Teams, das mit ihnen auf jeden Fall zu rechnen ist. Curtis und Al Thani hatten sich bei der zweiten Runde zur Pole Position mit der „Qatar 96“ überschlagen und waren gezwungen, für den Grand Prix in das Ersatzboot mit Mercury V8 Maschinen umzusteigen. „Nach dem Drama am Freitag ist das ein fantastisches Resultat für das gesamte Team,“ sagte Sheik Hassan. „In meinen kühnsten Träumen hätte ich nicht erwartet, dass wir auf dem Podium landen würden, schon gar nicht auf dem zweiten Platz. Dieses exzellente Ergebnis ist die Krönung für ein Wochenende voller Dramen.“ Nach dem Überschlag bei der Pole Position am Freitagnachmittag, hatte das Qatar Team lange gearbeitet, um sicherzustellen das die „White 4“, das Ersatzboot des Teams, als „Qatar 96“ für den Grand Prix rennfertig wird. Für Mohammed Al Nasser und Luca Nicolini bedeutete das allerdings den Verzicht auf den ersten gemeinsamen Grand Prix. Nach anfänglichen Überlegungen ließ das Team auch die Mercury V8 Maschinen im Boot anstelle es auf die Skema V12 umzurüsten. „Das Boot ist vielleicht 10 – 12 Meilen langsamer als unser eigentliches Boot, aber wir fanden einen guten Rhythmus und fuhren am Ende Rundenzeiten um 1min40sek. Wir haben zum Start der Saison lediglich fünf Punkte an das Victory Team abgeben müssen und ich bin sicher, dass wir unser Boot bis zum nächsten Rennen in Budva wieder Rennfertig haben,“ so Sheik Hassan zuversichtlich. Auch Steve Curtis zeigte sich freudig überrascht. „So wie ich das sehe, liegen wir nur fünf Punkte hinter der „Victory 1“. Das ist eine bessere Position, als ich sie zu dieser Zeit im vergangenen Jahr hatte,“ meinte der achtfache Weltmeister. „Das Ersatzboot ist noch reichlich vom Tempo der „Victory 1“ entfernt. So wussten wir, dass wenn ihr Boot hält, würden sie weit vor uns sein. Unter diesen Umständen, ist der zweite Platz erstklassig.“ |
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| Ähnlich begeistert wie Steve Curtis war Jean.Marc Sanchez, der mit seinem Driver Abdullah Al Mehairbi in der „Victory 7“ auf dem dritten Platz landete. Während des Rennens hatten nämlich Trimm und Maschinenprobleme dem Throttleman viel Arbeit beschert. „Wir sind sehr zufrieden mit dem dritten Platz,“ meinte der Franzose. „Schon beim Start merkte ich, dass wir keine Beschleunigung hatten und dann fiel auch noch die Trimmung aus. Die Steuerbordmaschine machte den Ärger und so war es einfach nur eine Sache des Ankommens.“ Frust und Enttäuschung herrschte dagegen bei Matteo Nicolini und Abdullah Al Sulaiti, die sich mit der „Qatar 95“ zuerst an der „Jotun“ vorbei auf den zweiten Platz vorkämpfen und sich hinter der „Victory 1“ festsetzen konnten. Doch das Glück währte nur dreizehn Runden lang. Maschinenprobleme sorgten dafür, dass die „Qatar 95“ immer langsamer wurde und einen Platz nach dem anderen verlor. Am Ende blieb der undankbare vierte Platz für Nicolini und Al Sulaiti übrig. |
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Bei Giampaolo Montavoci und Kolbjorn Selmer herrschte dagegen Zufriedenheit. Das Veneta Marina Team war in Doha mit dem älteren Spareboat angetreten weil das Nr. 1 Boot bereits in Europa für die kommenden Rennen vorbereitet wird. Mit Platz fünf schaffte die „Foresti & Suardi“ ein respektables Ergebnis. Auch Nicola Giorgi und Giorgio Manuzzi zeigten beim ersten Grand Prix mit ihrem neuen Boot eine gute Leistung. Bei ihrem dritten gemeinsamen Rennen landete sie mit der „SevenEleven“ auf dem sechsten Platz. Keine Zufriedenheit herrschte bei dem anglo/norwegischen Duo Chris Parsonage und Bard Eker in der „Negotiator“. Ein Dreher mit anschließender Rolle sorgte für das Aus kurz vor Ende des Rennens. Die Sterling V8 Maschinen hatten kurzfristig an Leistung verloren und die „Negotiator“ steckte ihre Nase dabei in eine Welle und drehte sich in der siebzehnten von zwanzig Runden aus dem Rennen. Obwohl beide Piloten relativ unverletzt aus dem kopfüber treibenden Boot klettern konnten, wurde Driver Bard Eker in einer Trage abgeborgen, da er etwas Treibstoff ins Auge bekommen hatte. Für Parsonage und Eker, die lange Zeit auf dem dritten Platz gelegen hatten, ein mehr als enttäuschendes Ende auch wenn die „Negotiator“ noch auf dem siebten Platz in die Wertung kam. Nicht in die Wertung kam die „Jotun“. Ein Getriebeproblem sorgte in Runde zwölf für das Aus von Björn Tandberg und „BJ“ Jacobsen bei ihrem ersten gemeinsamen Rennen und sorgte für bittere Enttäuschung beim Ugland Team.
Nun stehen den Teams rund zweieinhalb Monate Zeit für die Reise nach Europa und die notwendig gewordenen Reparaturen zur Verfügung. Mit Budva in Montenegro kommen dann am 25.05.08 ein neuer Kurs und damit auch neue Herausforderungen auf die Piloten zu. |
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