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Class 1 Saison 2008 mit vielen Unbekannten
24.02.2008 |
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| Mit frischem Wind und einem nach langem Kampf zurückeroberten WM-Titel geht das Victory Team als Titelverteidiger ins Rennen um die WM-Krone 2008. Als dass Nummer Eins Boot des Teams wird Saif Arif Al Zafeen die Saison angehen. An seiner Seite wird Nadir Bin Hendi die Aufgaben des Throttlemans in der „Victory 1“ übernehmen. Jean-Marc Sanchez wird wie im vergangenen Jahr wieder die Aufgabe haben, einen Newcomer für das Victory Team auszubilden. Sanchez wird mit Abdullah Al Mehairbi einen weiteren arabischen Piloten für das Team ausbilden. Damit zeigt das Victory Team klar, welche Ziele man im Auge hat – einen komplett arabischen WM-Titel. |
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| Während auf dem Victory Team der Druck lastet, den hart erkämpften Titel zu verteidigen, so steht Sheik Hassan unter einen umso höheren Druck, nicht nur um den ersten Titel für Qatar zu holen, sondern er steht auch unter Beobachtung, wie er sich in der ehemaligen „Spirit of Norway“ an der Seite des achtfachen Weltmeisters Steve Curtis machen wird. Curtis und die „Spirit of Norway“ sind zwar keine Garanten auf Siege und den WM-Titel, aber wenn es nicht klappen sollte müsste sich sicherlich zuerst der Fahrer die Frage nach Fehlern stellen. Der ehemalige Throttleman von Sheik Hassan, Matteo Nicolini, hat es unterdessen einfacher. Er behält sein Arbeitsgerät und wird mit Driver Abdullah Al Sulaiti wieder ein Team bilden. Die beiden können als einzige im Qatar Team auf einen WM Titel vorweisen. Mit der „Qatar S96“ gewannen Nicolini und Sulaiti bereits die Class III 6-Liter WM und Gulf Coast Council Meisterschaft. Damit dürfte auch das zweite Boot des Qatar Teams zu den Podiumsgaranten zählen, zumal beide mit den Skema V12 Maschinen ausgerüstet sind und so nahezu identische Leistung haben. „Ein Wettkampf innerhalb des Teams ist nicht erlaubt,“ darauf legt Sheik Hassan großen Wert. „Wir machen allerdings unsere eigenen Witze darüber und alle haben das Recht auf den WM - Titel. Wir werden als Team zusammenarbeiten und jeder von uns wird dem anderen die notwendige Unterstützung auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel, dem WM –Titel für Qatar zu holen, geben. Es wird keine Stallregie geben, aber wir wollen in diesem Jahr auf Platz eins und zwei im Gesamtklassement kommen und darauf werden wir hinarbeiten. Das erste Rennen in Doha wird zeigen, was jeder von uns während der Pause getan hat.“ |
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| Nicht nur gegen die vier mächtigen Boote aus dem Mittleren Osten, sondern auch im Kampf um die Vorherrschaft der V12 Maschinen stellen die europäischen Teams einiges auf die Beine. Angeführt wird das Verfolgerfeld von der „Negotiator“, dem einzigen Team, das keinerlei Änderungen durchgeführt hat. Chris Parsonage und Bard Eker hatten nach einem schlechten Start in die Saison 2007 mit einigen Ausfällen ihre Sterling V8 Maschinen immer weiter verbessert und landete zum Ende der Saison schließlich auf Podiumsplätzen. Auf dieser Leistung will das anglo/norwegische Team nun aufbauen. Auf neue V8 Mercury Maschinen setzt dagegen das einzige norwegische Team im Feld, das Ugland Offshore Team mit der „Jotun“. Neben verbesserten Maschinen werden neben Throttleman Jörn Tandberg in dieser Saison auch zwei neue Fahrer ihr Debüt geben. Den Anfang macht dabei Björge „BJ“ Jacobson, der bereits in der Crew von Bard Eker Class 1 Luft geschnuppert hat. Er wird sich den Fahrerplatz mit Inge Brigt Aarbakke teilen. Ebenfalls neu im Ugland Offshore Team ist der Crew Chief. Der Amerikaner Jon Maas soll vor allem die Zuverlässigkeitsprobleme die das Team im vergangen Jahr erlitten hatte beseitigen. |
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Mit einen neuen, diesmal festen, Driver wird Throttleman Giampaolo Montavoci in seiner „Foresti & Suardi“ ins Rennen gehen. Der Norweger Kolbjorn Selmer, der im vergangenen Jahr bereits zweimal mit Montavoci startetet, wird für die Saison 2008 Stammfahrer im Veneta Marina Team. Allerdings Montavoci und Selmer wohl mit dem älteren zweiten Boot des Teams den Saisonstart absolvieren, da das Nr. 1 Boot des Teams bereits in Europa ist und noch für die anstehende Meisterschaft weiter modifiziert werden soll. Endlich von der Hinterbank wegkommen, darauf hofft das Giorgi Offshore Team. Teameigner Gianni Giorgi hat den betagten Cougar Kat nun endgültig aufs Altenteil geschickt und wird mit einem neuen Victory Kat an den Start gehen. Das Boot, im vergangenen Jahr noch Spareboat bei Victory, bekommt zwei vom Giorgi Team entwickelte V12 implantiert und Throttleman Nicola Giorgi wird von Fahrer Giorgio Manuzzi, der bereits beim Egyptian GP 2007 sein Debüt gab, unterstützt.
Zwei neue Teams gesellen sich 2008 zur Meisterschaft. So möchte das Team One mit dem Franzosen Jerome Brarda in Qatar sein Debüt geben. Ursprünglich war geplant, bereits in der vergangenen Saison zu starten, doch diverse organisatorische Probleme verhinderten ein rechtzeitiges Eintreffen des in den USA gebauten Bootes in Europa. 2008 soll es nun für Brarda klappen. Als Throttleman für das Team One wird der alte Hase Lino diBiase gehandelt. Mit Domenico Cirilli kommt das zweite neue Team ebenfalls mit einem alten Bekannten daher. Cirilli hat ein spanisches Team auf die Beine stellen können und wird mit Newcomer Sergio Mora Carrasco an den Start gehen. Das Debüt des Teams wird allerdings erst beim zweiten Grand Prix im montenegrinischen Budva stattfinden.
Nach nur knapp vier Monaten Pause geht die Class 1 am 28.02.08 in die neue Saison und die wird sicherlich packender denn je werden. |
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