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Victory Team auf dem Weg zum sechsten Europameistertitel
17.07.2008 |
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Der „Victory 1“ Crew Mohammed Al Marri und Nadir Bin Hendi würde ein Sieg beim anstehenden BMW Norwegian Grand Prix bereits vorzeitig den Gewinn des Europameistertitels bescheren. Für das Duo wäre es der erste, für das Victory Team bereits der sechste Titelgewinn. Arendal ist zudem ein gutes Pflaster für die Boys in Blue aus Dubai. Von den elf seit 1994 stattfindenden Rennen gewann das Team aus Dubai sechs. Hinzu kommt, das sich die „Victory 1“ in einer absoluten Höchstform befindet und Driver Mohammed Al Marri und Throttleman Nadir Bin Hendi so gut wie unschlagbar scheinen. Mit 24 Punkten Vorsprung führt die „Victory 1“ die Meisterschaft vor ihren Teamkollegen, dem amtierenden Europa- und Weltmeister Jean-Marc Sanchez und Abdullah Al Mehairbi in der „Victory 7“ an. Doch auch die „Victory 7“ möchte ihre Namen gerne auf der Trophäe sehen. Sollten also Europameister Sanchez und sein „Lehrling“ Mehairbi in Arendal gewinnen, würde die Entscheidung um den ersten Titel der Saison auf das letzte Rennen in Europa, im August in Mamaia / Rumänien verschoben.
Beim Qatar Team sieht es im Moment dagegen so aus, als wenn alles was sie tun, vom Victory Team genauso oder besser gemacht werden würde. Matteo Nicolini, gerade erst vom ersten Sieg mit dem Cigarette Europe Team im tunesischen Hammamet zurück, liegt dabei mit Abdullah Al Sulaiti in dem Nr. 2 Boot des Teams, der „Qatar 95“, in der Meisterschaft auf einem dritten Platz hinter dem Victory Doppel. Team Prinzipal und Sheikh Hassan Al Thani und Ausnahme Throttleman Steve Curtis mit dem eigentlichen Nr. 1 Boot „Qatar 96“ lediglich auf dem vierten Rang. Nach zahlreichen mehr oder weniger guten Leistungen sieht sich der mehrfache Weltmeister Curtis eher unzufrieden mit sich und der Welt abgeschlagen hinter dem Führungstrio herhecheln. Er und Sheikh Hassan wissen, das sie jetzt eine außerordentliche Leistung abliefern müssen, wenn sie noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Titelgewinn haben wollen. Alternativ dürfen sie natürlich auch darauf hoffen, dass dem Victory Team einige gravierende Fehler passieren. Die Rennen in Norwegen liefen in der Vergangenheit immer recht ordentlich für das Qatar Team. Sheikh Hassan und Matteo Nicolini holten ihre ersten gemeinsamen Siege in 2004 in Olso und ein Jahr später in Trondheim. Throttleman Curtis gewann in Norwegen gleich sechsmal, in Arendal zuletzt 2001. Vielleicht kann das Team Qatar seine Nachbarn aus den Vereinigten Arabischen Emirate ja diesmal im Land des ehemaligen Dauer – Weltmeisters „Spirit of Norway“ schlagen. |
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| Als eines der beständigsten und zuverlässigsten Teams in dieser Saison hat sich die “Foresti & Suardi” von Giampaolo Montavoci und dem Norweger Kolbjorn Selmer erwiesen. Das Duo landete bislang drei mal hintereinander auf einem schönen fünften Platz und übernahm damit auch in der Meisterschaft den fünften Platz und ist damit das beste europäische Team im Feld. Die Norweger hoffen allerdings auf einen Sieg ihres Teams, der komplett norwegischen Mannschaft der „Jotun“. Zuletzt gewann die „Jotun“ mit Jörn Tandberg und Christian Zaborowski 2006 in heimischen Gewässern. Jetzt liegt es an Jörn Tandberg und Inge Brigt Aarbakke, den Erfolg zu wiederholen. Die beiden zeigten bei ihrem ersten gemeinsamen Rennen auf dem Khimkie Reservoir in Moskau eine tolle Leistung und waren die Schnellsten des Qualifiying. Erst ein Propellerbruch stoppte die Norweger auf ihrem Marsch nach vorne. Sie gehören bei ihrem Heim Grand Prix unbedingt zu den Podiumskandidaten. Ihr ganz eigenes Rennen fährt das einzigen spanische Team im Feld, die „Roscioli Hotels“ von Domenico Cirilli und Sergio Carrasco. Nachdem die Steuerung ihres Kats nach einer Long-Lap beim Rennen in Moskau brach, krachten sie in einen am Streckenrand ankernden Ponton und beschädigten sich den linken Rumpf. Nun muß sich das Team anstrengen, das Boot rechtzeitig zum Start des Norwegian Grand Prix wieder flott zu bekommen. |
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Nicola Giorgi und Giorgio Manuzzi versuchen unterdessen nach zwei frustrierenden Rennen ihre neue “SevenEleven” wieder in die Punkte zu bringen. Beim Qualifiying in Moskau konnte das Duo noch eine solide Leistung zeigen, doch beim eigentlichen Rennen machten dann Probleme mit den neuen SCAM V12 Maschinen der „SevenEleven“ auf dem fünften Platz liegend den Garaus. Dabei hätte es das bislang beste Ergebnis des Teams werden können. Probleme anderer Art hat das neue Boot von Nicolini Offshore. Der funkelnagelneue Kat ging als „Qatar 9“ in Moskau zum allerersten Mal an den Start und Mohammed Al Nasser und Luca Nicolini konnten schon mal durchblicken lassen, welche Leistung in dem Neubau stecken. Doch ein Propellerbruch stoppte das Unternehmen bereits in der ersten Runde. In Arendal startet das Team nun den zweiten Versuch und hofft auf ein deutlich besseres Abschneiden. Als frischgebackene australische Champions kehren Pal Virik Nilsen und Tom Barry-Cotter in die Class 1 WM zurück. Die beiden Youngster der Saison 2007 sind nach einer Saison in Down Under frisch geschult und motiviert. Der Gewinn des australischen Class 1 Titels mit vier Siegen in sechs Rennen gibt sein Übriges dazu. Die beiden bekommen von dem zurückgetretenen Björn Gjelsten ihren Tencara Kat aus der Saison 2007 zur Verfügung gestellt und werden in den Farben der Luxusyacht Werft Maritimo von Tom´s Vater Bill Barry-Cotter antreten. Wie gehabt sitzen dabei noch die beiden V8 Mercury Maschinen in dem Kat.
An diesem Wochenende wird die größte Herausforderung für die Teams der enge, fordernde 5,65 Seemeilen lange Kurs im Tromoysund und dem Galtesund sein. Mit seinen schnellen Turns, den schmalen Geraden mit ihrem felsigen Rand und den Inseln bietet er einen echten Test für das Können und die Nerven der Fahrer. Insgesamt werden die Teams 17 Runden über eine Gesamtlänge von 96,7 Seemeilen absolvieren müssen. |
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