|
|
|
Ring frei zur zweiten Runde
22.05.2008 |
|
| Beim zweiten Lauf zur Class 1 Weltmeisterschaft 2008 muß das Victory Team auf seinen Titelverteidiger Arif Saif Al Zafeen verzichten. Doch mit dem Ex-Weltmeister und Middle East Champion Mohammed Al Marri hat das Team einen adäquaten Ersatz für das erste von insgesamt vier Rennen zur Class 1 Europameisterschaft gefunden. Al Marri wird neben Nadir Bin Hendi den Fahrersitz in der „Victory 1“ übernehmen und versuchen, die Meisterschaftsführung weiter auszubauen. Die Hauptkonkurrenten des Victory Teams, Steve Curtis und Sheik Hassan Al Thani in der „Qatar 96“, sehen das als Möglichkeit um das Blatt zu wenden und den Druck auf die Führenden zu erhöhen um dann die Lücke im Kampf um den Titel mit einem ersten Sieg zu verkürzen. Obwohl die beiden nach dem Crash mit der ehemaligen „Spirit of Norway“ in Doha ihr eigentliches Arbeitsgerät zerstört hatten und nun in Budva zum zweiten Mal mit dem Ersatzboot antreten müssen sind die Chancen gut. Die Ersatz „Qatar 96“ wurde von den Mercury V8 auf die gewohnten Skema V12 umgerüstet und bei Nicolini Offshore am Lake Lecco wurden zudem einige Modifikationen am Rumpf durchgeführt. Dadurch hoffen Sheik Hassan und Steve Curtis auf die notwendige Extra Speed, die sie benötigen um nach vorne zu fahren. |
|
|
| Die beiden 2-Boot Teams Victory und Qatar beabsichtigen in Budva ihre Machtposition auf den ersten vier Plätzen zu behaupten. Während die beiden Top Teams „Victory 1“ und „Qatar 96“ mit Platz eins und zwei die Führungspositionen einnehmen, übernehmen Abdullah Al Merhairbi und Weltmeister Jean-Marc Sanchez mit ihrer „Victory 7“ Platz drei vor Abdullah Al Sulaiti und Matteo Nicolini in der „Qatar 95“. Doch die eigentliche Herausforderung des Rennens werden die Seegangsbedingungen bei dem 23 Runden und knapp 95 Meilen langen Hypo Group Montenegrin Grand Prix in Budva sein. Sollte es auf dem Außenteil des Kurses rund um die Insel Sveti Nicola rau zugehen, dann dürften die „Foresti & Suardi“ und die „Jotun“ ebenfalls zu den Podiumskandidaten gehören. Die italienisch/norwegische Crew der “Foresti & Suardi”, Giampaolo Montavoci und Kolbjorn Selmer, sind zurück in ihrem Nr. 1 Boot und haben in den vergangenen zwei Wochen etliche Testmeilen auf dem Lake Iseo zurückgelegt. Nach dem fünften Platz beim Saisonauftakt im Spareboat des Teams, wollen die beiden nun darauf aufbauen, besonders wenn es rau wird. Auch das Ugland Offshore Racing Team hofft in Budva auf den Durchbruch bei Rennen um den Titel 2008, nachdem die “Jotun” beim letzten Rennen den schon in Sichtweite befindlichen Titel nach einem technischem Defekt nur ganz knapp verpasste. Das einzige rein-norwegische rund um Throttleman Jörn Tandberg und Driver Björge Jacobson wird dabei von den komplett überarbeiteten Mercury V8 Maschinen und dem stark modifizierten MTI Rumpf motiviert. |
|
|
|
|
Nicola Giorgi und Giorgio Manuzzi vom Giorgi Offshore Team haben mit ihrem neuen Boot aus den Victory Werkstätten, der „SevenEleven“, beim Debüt in Doha einen soliden sechsten Platz hingelegt. Nun wollen sie ihre Leistung weiter steigern und den sechsten Rang im Gesamtklassement weiter ausbauen. Gleich zwei Teams werden in Budva ihren ersten Start in dieser Saison absolvieren. So das neue spanische Team von Domenico Cirilli und Sergio Carrasco, die mit der „Roscioli Hotels Roma“ das ehemalige zweite Boot von Giampaolo Montavoci´s Veneta Marina Team einsetzen. Das amerikanische Windmare Team von Jerome Brarda ist der zweite Neuling in der Class 1 Weltmeisterschaft. Das Boot ist mit der ehemaligen „Jotun“ und „Hydrolift“ allerdings ein alter Bekannter.
Budva in Montenegro ist der erste von zwei neuen Veranstaltungsorten im acht Rennen umfassenden Kalender der Class 1 Weltmeisterschaft 2008. Mit dem Rennen von dem spektakulären Hintergrund der Adriaküste ist der erste von vier Läufen zur diesjährigen Class 1 Europameisterschaft. Am Freitag, dem 23.05.08. wird es die ersten beiden Testsitzungen seit März 2008 für die Teams geben, am Samstag gefolgt von der zweiten EDOX Pole Position diesen Jahres, bevor es am Sonntag dann beim Hypo Group Montenegrin Grand Prix um weitere Punkte und die Vorherrschaft in der Class 1 Weltmeisterschaft geht. |
 |
 |
|
|