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Team Qatar weiter in Richtung Unabhängigkeit
02.03.2008 |
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| In der letzten Saison arbeiteten Abdullah Al Sulaiti und Luca Nicolini vom Team Qatar unermüdlich an der Entwicklung der Mercury V8 Maschinen, damit diese in der Zukunft von dem Team genutzt werden können. „Die V8´s sind nach wie vor in der Entwicklung,“ lässt sich Sheik Hassan ein. „Wir werden weiter Tests mit den V8 Maschinen in unserem Ersatzboot durchführen. Allerdings sind wir im Moment mit der Leistung und Konkurrenzfähigkeit der Skema V12 sehr zufrieden. Im Klartext heißt das, wir schauen weiter in die Zukunft und versuchen uns weiter zu verbessern.“ 2007 litt die „Qatar 96“ unter mangelnder Beschleunigung auf dem Weg zum dritten Platz des Gesamtklassements, doch Sheik Hassan ist zuversichtlich, das die zwischenzeitliche Übernahme des „Spirit of Norway“ Teams einige der Performance Probleme lösen wird. „Wir haben im vergangenen Jahr viel gelernt und wir waren immer im Kontakt mit dem Motorenentwicklern um die Leistungsfähigkeit weiter zu steigern. Mit dem Kauf der „Spirit of Norway“ bekommen wir jetzt ein deutliches Plus für die Verbesserung unserer Boote und Maschinen.“ |
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Trotz Einsatz der V12 Maschinen bleiben die V8 Motoren eine Option
Während sich Sheik Hassan und das ehemalige „Spirit of Norway“ Team auf die V12 und den Gewinn der Weltmeisterschaft konzentrieren, freut sich Matteo Nicolini und sein neuer Partner Abdullah Al Sulaiti auf die Aussichten, die V8 Maschinen weiter zu entwickeln. „Wir sind nun soweit, das wir auch mit Sterling und deren V8 Maschinen zusammenarbeiten werden,“ erklärte Matteo Nicolini. „Wir glauben weiterhin an das V8 Konzept und werden sie in unserem neuen Boot testen, das wir gerade in der italienischen Basis des Qatar Teams aufbauen. Matteo Nicolini gibt zu, das dass Regelwerk 2007 die Vormachtstellung der V12 Aggregate auch unterstützt und bestätigt. Die Plätze eins, zwei und drei der Class 1 Meisterschaft gingen an Boote mit V12 Maschinen. „Die „Qatar 95“ war das erste Boot mit V8 Maschinen. Aber von den 21 möglichen Podiumsplätzen bei den sieben Rennen der vergangenen Saison gingen nur vier Plätze an Boote mit V8 Maschinen, das auch nur, weil die Boote mit V12 Maschinen stoppen mussten. Das bedeutet, dass die V8 eine Erfolgsquote von weniger als 20% hatten. Die Mehrheit der Teams glaubt aber dennoch an die Parität der beiden Maschinen und dank des Qatar Teams wird es zum Vorteil der V8 bis 2009 keine Änderung in den technischen Regeln geben. Das ist ein gutes Zeichen für die Teams, die auch in Zukunft in die Entwicklung der V8 investieren.“ |
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Das Team Qatar hat ein neues Boot mit Sterling V8 bei Nicolini im Bau
Nicolini ist auch stolz auf das, was das Qatar Team in kürzester Zeit erreicht hat. „Für mich wird das „Spirit of Norway“ Team in der nächsten Zeit keine Änderungen oder Verbesserungen für unser Boot bringen. Auf lange Sicht werden allerdings beiden von der Fusion profitieren können. Wir dürfen nicht vergessen, dass das Qatar Team mit Ausnahme des Victory Teams, das einzige Team ist, das ein eigenes Rennboot konstruiert. Es ist ein neues Projekt mit neuem Design und wir sind in Sachen Technologie für den Bau und die Entwicklung von Class 1 Booten, Class 3 Booten und sämtlichen Modifikationen an Rümpfen, Motoren und Antrieben komplett unabhängig. Wir haben 2004 damit gestartet und sind in nur vier Jahren zu einem starken, unabhängigen Team geworden.“ |
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