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FC Bayern freut sich auf Hallenkick und Gegner im Pokal-Halbfinale
11.01.2008 |
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Der T-Home/DFB-Hallencup am Samstag den 12.1.2008 in der Hardtberghalle in Bonn ist für den deutschen Frauenfußball ein absoluter Saisonhöhepunkt: In der, mit 2600 Zuschauern, ausverkauften Halle misst sich das Frauenfußball-Bundesligateam des FC Bayern München mit den anderen 11 Frauenfußball-Bundesligisten. Am Abend ist die Players Night der traditionell gesellschaftliche Höhepunkte des Frauenfußball-Jahres. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) überträgt das Hallenspektakel zwischen 14 und 16 Uhr live im TV, in er Sportschau ist die Zusammenfassung zu sehen. 130 Fernseh-, Radio-, Print- und Online-Journalisten sowie Fotografen akkreditierten sich.
Bevor aber die, ebenfalls schon ausverkaufte, Players Night im barocken Kurhaussaal neben der Spielbank in Bad Neuenahr beginnt, treten 144 Spielerinnen zum Hallenfußball an. Darunter zahlreiche Weltmeisterinnen.
Für den FC Bayern München ist zudem die Auslosung des DFB-Pokalhalbfinales (Ostermontag, 24. März 2008) sehr interessant: Zwischen Halbfinale und Finale des Hallencups (etwa 15.30 Uhr) wird gelost, wer der Gegner der Bayern-Frauen ist. Mögliche Gegner sind Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt, der 1. FC Saarbrücken und der Zweitligist TuS Köln rrh.. Die Halbfinalsieger spielen dann am 19.April im Berliner Olympiastadion um den Pokal.
Vor dieser Auslosung spielen die FCB-Frauen in Gruppe B gegen den TSV Crailsheim, den 1. FC Saarbrücken und den FCR Duisburg. Beim Hallencup 2007 gewann der FCB gegen den TSV Crailsheim (1:0) und den FCR Duisburg (2:1). Im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger 1.FFC Frankfurt führte der FCB vier Minuten vor dem Ende 3:1, kassierte dann aber bis zum Schluss noch fünf Gegentore zum 3:6.
Der 1. FFC Frankfurt war bisher ein unüberwindliches Hinderniss für den FCB: 2006 gewannen die Frankfurterinnen im Viertelfinale 4:2, 2005 im Halbfinale 4:3 nach Siebenmeter-Schiessen.
Wenn die Bayern-Frauen den Frankfurtern möglichst lange aus dem Weg gehen wollen, sollten sie Platz zwei in der Vorrunde anstreben. Denn dann gilt: Gewinnt Frankfurt erwartungsgemäß ihre Vorrundengruppe A, kann erst das Endspiel Frankfurt - München heißen.
Doch von solchen Rechenspielen hält FCB-Trainerin Sissy Raith nichts: "Wir fahren nach Bonn um jedes Spiel zu gewinnen und eine sehr gute Figur zu machen."
Denn 2007 ist erstmals mit der Deutsche Telekom AG der langjährige Partner des FC Bayern München auch Sponsor des Hallencups. Stephan Althoff, Leiterer des Konzernsponsoring Deutsche Telekom AG ist gespannt: "Als großer, verlässlicher Partner des Fußballs sind wir sehr gespannt auf den Auftritt der besten deutschen Mannschaften beim T-Home/DFB-Hallenpokal. Der Frauenfußball hat in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt, welch tolle Entwicklung er in Deutschland genommen hat. Wir werden diese Erfolgsgeschichte aktiv begleiten."
Das Team des FC Bayern München wird alles versuchen, diese Erfolgsgeschichte weiter mitzuschreiben. Auf zwölf Spielerinnen baut FCB-Trainerin Sissy Raith dabei: Das Tor sollen (1) Ulrike Schmetz und (16) Birgit Leitner sauber halten. Verteidigen und angreifen werden (2) Stefanie Mirlach, (6) Katharina Baunach, (7) Carmen Roth, (9) Vanessa Bürki, (10) Julia Simic, (19) Kathleen Krüger, (20) Christina Schellenberg, (21) Nicole Banecki, (22) Sylvie Banecki und (23) Sandra de Pol.
Nicht aktiv in Bonn sind für den FC Bayern Torjägerin Nina Aigner und A-Nationalspielerin Bianca Rech. Aigner schont ihr lädiertes Knie. Rech verzichtet schon seit Jahren auf Hallenfußball. Nach der knapp verpassten WM 2007 ist ihr großes Ziel die Olympischen Spiele 2008 in Peking.
Das ist eine gute Mischung von Spielerinnen mit viel Hallencup-Erfahrung (Schmetz, Roth, de Pol, Krüger, Leitner) und jungen Wilden (Mirlach, Simic, Baunach, Schellenberg, Banecki-Zwillinge, Bürki). Sissy Raith: "In den letzten Jahren waren wir immer mit vorne dabei. Es fehlte aber im entscheidenden Moment die siegbringende Konzentration. Die beiden letzten Spiele 2007 mit den Siegen gegen Turbine Potsdam und FCR Duisburg zeigten aber, dass wir auch gegen die ganz großen Favoriten gewinnen können. Gerade für unsere Bayern-Talente ist der Hallencup wieder eine schöne Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen." |
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