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Welt-Nichtrauchertag - Rauchverzicht hilft auch dem Herzen

29.05.2008
Priv.-Doz. Dr. Friedrich Christian Rieß - Albertinen-Herzzentrum © Albertinen Diakoniewerk e.V.
© Albertinen Diakoniewerk e.V.
Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2008 - Albertinen-Herzzentrum: Rauchverzicht hilft auch dem Herzen!

Rauchen erhöht nicht allein das Risiko einer Krebserkrankung oder das eines Schlaganfalls erheblich, sondern ist auch ein wichtiger Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen. Darauf macht anlässlich des Welt-Nichtrauchertages das Albertinen-Herzzentrum aufmerksam. Priv. Doz. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen-Herzzentrums: "Wer raucht, riskiert die frühzeitige Entstehung einer Arteriosklerose (Arterienverkalkung), der Hauptverursacherin von koronaren Herzkrankheiten." Bei der Arteriosklerose verengen sich die Gefäßwände der Arterien in einem schleichenden Prozess durch Ablagerungen und schränken die Sauerstoffversorgung des Herzens immer stärker ein. Die mögliche Folge: Atemnot, stechende Schmerzen im Brust- und Armraum (Angina pectoris) oder gar ein Herzinfarkt, der oftmals tödlich verläuft.

Rauchen schädigt die Gefäße gleich mehrfach: Nikotin fördert die Freisetzung von Stresshormonen (Adrenalin und Noradrenalin), dies führt zu einer Verengung der Blutgefäße. Als Folge davon steigt der Blutdruck. Es behindert zudem den Transport von Sauerstoff mittels der roten Blutkörperchen und erhöht das Risiko von Blutgerinnseln durch eine verstärkte Klebrigkeit der Blutplättchen (Trombozyten). Der Körper muss in der Folge vermehrt rote Blutkörperchen bilden, um den Sauerstoffmangel auszugleichen. Dadurch wiederum wird das Blut zähflüssiger und fließt schlechter durch die ohnehin verengten Gefäße. Schließlich lässt das Nikotin im Körper auch sog. freie Radikale entstehen, die mit Cholesterin reagieren und dessen Schädlichkeit für den Körper noch erhöhen. So werden die Innenhäute der Blutgefäße durch die freien Radikale nachhaltig geschädigt und damit der Boden für die Arteriosklerose bereitet.


Rieß: "Auch aus Sicht der Herzmedizin gibt es also genug Gründe, sofort mit dem Rauchen aufzuhören oder besser noch gar nicht erst damit anzufangen. Das Aufhören lohnt sich: Bereits nach einem Jahr ohne Nikotin hat sich das Risiko für einen Herzinfarkt halbiert!"

Albertinen-Diakoniewerk e.V.
Süntelstraße 11a in 22457 Hamburg
Dr. Fabian Peterson

Tel: (040) 5588 2408
Fax: (040) 5588 2485

Info Albertinen:

Das Albertinen-Diakoniewerk betreibt in der Albertinen-Gruppe über 1000 stationäre Krankenhaus-Betten und 64 teilstationäre tagesklinische Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung. In den Einrichtungen der Gruppe - Albertinen-Krankenhaus, Albertinen-Haus, Zentrum für Geriatrie und Gerontologie, Evangelisches Amalie Sieveking-Krankenhaus (mit Richard-Remé-Haus), Residenz Wohnpark am Wiesenkamp - werden jährlich über 35.000 Patienten stationär und rund 40.000 Patienten ambulant behandelt.

Zur Gruppe gehören darüber hinaus ein Blutspendedienst, die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den Dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) mit 120 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Weiter- und Fortbildung, 214 Plätze in Kindertages-stätten sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.

Die Albertinen-Gruppe erwirtschaftet mit rund 2.400 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von über 150 Mio. EUR. Damit ist die Albertinen-Gruppe Hamburgs drittgrößter Krankenhausträger und zählt zu den Top-30-Arbeitgebern in der Hansestadt.

erstellt von Albertinen Diakoniewerk e.V.
zur Verfügung gestellt von openpr.de
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