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HITZESCHLACHT IN ABU DHABI

06.04.2007
HITZESCHLACHT IN ABU DHABI
Über 38 Grad Celsius werden für den Auftakt der Red Bull Air Race World Series am Freitag in der „Corniche“ von Abu Dhabi erwartet. Was an Land bei Fans und Co. für strahlende Gesichter sorgt, bringt Mannschaft und Piloten an die Leistungsgrenzen.

Zwischen 50 und 70 Grad Celsius müssen im Cockpit ausgehalten werden. Ein feuerfester Anzug, ein schwerer Helm und die hohe Hitze des Motors tragen dazu ihren Teil bei. Was sich einerseits auf die menschliche Leistung auswirken kann, macht andererseits auch den Motoren Probleme. „Der Flieger wird an seine Leistungsgrenzen herangeführt, der Motor kann nicht die volle Leistung ausschöpfen. Das Wetter ist hier eine enorme Herausforderung“, erklärt der amtierende Weltmeister Kirby Chambliss. Zusätzlich wird heiße Luft dichter, damit auch der Widerstand der Flügel größer. „Ich trinke mindestens 10 Liter am Tag. Red Bull und Wasser” bestätigt Chambliss und hofft auf eine fehlerfreie Performance.
HITZESCHLACHT IN ABU DHABI
HITZESCHLACHT IN ABU DHABI
„Die Hitze kann eine große Rolle spielen. Mir geht es damit nicht wirklich gut. Gestern hatte ich noch ca. 38 Grad Fieber. Daher machen mir die Temperaturen schon am Land das Leben schwer“, kommt der US-Amerikaner Michael Goulian ins Schwitzen.

Frank Versteegh macht sich keine Sorgen, wenngleich er den Gang auf die Toilette bereits auswendig zu kennen scheint: „Alle 30 Minuten geht’s wieder los. Ich trinke ohne Pause. Im Flieger wird schon nach kurzer Zeit der Mund trocken. Vielleicht bin ich so schnell, weil ich mich immer auf die Landung und das erste Getränk freue“.
Hyperlinks

» www.redbullairrace.com
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